Bärbeletreiben im Allgäu

Sonthofen (dpa/lby) - In Fetzengewändern, Schürzen, mit Kopftuch und gruseligen Masken sind in mehreren Allgäuer Dörfern die Bärbele um die Häuser gezogen. In Sonthofen versammelten sich Dutzende unverheiratete Frauen ab 16 Jahren.
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Sonthofen (dpa/lby) - In Fetzengewändern, Schürzen, mit Kopftuch und gruseligen Masken sind in mehreren Allgäuer Dörfern die Bärbele um die Häuser gezogen. In Sonthofen versammelten sich Dutzende unverheiratete Frauen ab 16 Jahren. Jährlich zum Gedenktag der heiligen Barbara treffen sie sich um einem alemannischen Brauch zu folgen und Wintergeister und -Dämonen zu vertreiben.

An manchen Orten fegen sie symbolisch Schmutziges und Unanständiges vor den Haustüren weg und verteilen Hiebe an Passanten. Richten sich diese gegen die Beine, soll das Fruchtbarkeit und Glück fürs kommende Jahr bringen. Am Donnerstag und am Nikolaustag poltern dann die ledigen Männer durch die Straßen. Sie tragen Tierfelle um den Körper, zotteliges Haar, Hörner auf dem Kopf und schauerliche Masken. Mit Kuhschellen und Ketten um die Hüften machen sie Lärm, um die bösen Wintergeister zu vertreiben.

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