AZ-Kommentar: Ein Leben ohne Kinder

Die Lokalredakteurin Jasmin Menrad anlässlich des vieldiskutierten Buchs "Kinderfrei statt kinderlos" von Verena Brunschweiger über ein Leben ohne Kinder.
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"Kinderfrei statt kinderlos": In ihrem vieldiskutierten Buch führt Verena Brunschweiger als Grund für ein Leben ohne Kinder vor allem den Klimaschutz an.
Juliane Zitzlsperger/Büchner-Verlag/dpa "Kinderfrei statt kinderlos": In ihrem vieldiskutierten Buch führt Verena Brunschweiger als Grund für ein Leben ohne Kinder vor allem den Klimaschutz an.

Die Lokalredakteurin Jasmin Menrad anlässlich des vieldiskutierten Buchs "Kinderfrei statt kinderlos" von Verena Brunschweiger über ein Leben ohne Kinder.

Wer keine Kinder möchte, bekommt keine. So einfach ist das. Bisweilen darf man diese Entscheidung als kinderlose Frau mit überzeugten Eltern ("...größte Freude in meinem Leben...warte nur, bis du den Richtigen findest") diskutieren. Aber ein simples "Ich schätze es sehr, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und außerdem lese ich gerne den ganzen Samstag im Bett, statt Pfannkuchen für die Kleinen auszubacken", ist als Argument völlig ausreichend.

Weil sich niemand verteidigen muss, der keine Kinder haben möchte. Bisweilen beende ich diese Diskussion schlicht mit einer wegwerfenden Handbewegung. Einer solch persönlichen, weitreichenden Entscheidung ein Konstrukt wie den ökologischen Nutzen überzustülpen, das diese Entscheidung rechtfertigt, ist kindisch.

Lesen Sie hier: Ein Leben frei von Kindern

 

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