Autozulieferer Leoni bleibt tief in den roten Zahlen

Für den Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni bleibt die Lage ernst. Im dritten Quartal litt der Zulieferer weiter unter der anhaltenden Schwache der globalen Automärkte und rutschte erneut tief in die roten Zahlen.
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Der Schriftzug des Kabelspezialisten und Autozulieferers Leoni steht am Eingang. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
dpa Der Schriftzug des Kabelspezialisten und Autozulieferers Leoni steht am Eingang. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Nürnberg - Für den Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni bleibt die Lage ernst. Im dritten Quartal litt der Zulieferer weiter unter der anhaltenden Schwache der globalen Automärkte und rutschte erneut tief in die roten Zahlen. Unter dem Strich stand ein Minus von 88 Millionen Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Gewinn von 23 Millionen Euro erwirtschaftet wurde, wie das SDax-Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Bereits in den ersten beiden Quartalen hatte Leoni Verluste eingefahren.

Sowohl die Kabel- als auch die Bordnetzsparte waren von den anhaltenden Problemen betroffen. Während der Umsatz um 4,2 Prozent auf rund 1,16 Milliarden Euro sank, lag der Verlust vor Zinsen und Steuern bei 67 Millionen Euro. Die Prognose bestätigte Leoni. Für das Gesamtjahr geht das mitten im Umbau steckende Unternehmen weiter davon aus, dass der Umsatz moderat unter dem des Vorjahres liegen wird. Das Konzern-Ebit vor Sondereffekten soll sich auf einen bis zu mittleren zweistelligen negativen Millionenbetrag belaufen.

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