Autovermieter kündigt nach Rassismus-Vorwürfen Unternehmen

Nach Rassismus-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter eines Thüringer Subunternehmens hat der Münchner Autovermieter Sixt angekündigt, nicht mehr mit dem Anbieter zu kooperieren. Das teilte eine Unternehmenssprecherin auf dpa-Anfrage am Dienstag mit.
| dpa
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München/Erfurt - Nach Rassismus-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter eines Thüringer Subunternehmens hat der Münchner Autovermieter Sixt angekündigt, nicht mehr mit dem Anbieter zu kooperieren. Das teilte eine Unternehmenssprecherin auf dpa-Anfrage am Dienstag mit. Zuvor hatte MDR Thüringen im Internet über den Fall berichtet.

Hintergrund ist ein Video, das der deutsch-palästinensische Comedian Amjad unter anderem auf Instagram veröffentlicht hat. Nach Darstellung Amjads ist darin zu sehen, wie der Mitarbeiter sich weigert, seinem Komiker-Kollegen Nizar einen zuvor georderten Leihwagen herauszugeben. Dabei fallen rassistische Beleidigungen. Zu dem Vorfall kam es dem MDR-Bericht zufolge, als die beiden Männer auf der Weiterfahrt von einer Comedy-Veranstaltung im Landkreis Sonneberg am vergangenen Freitag eine Autopanne hatten und einen Ersatzwagen brauchten.

"Wir bedauern zutiefst, was unserem Kunden Nizar in dieser Notlage widerfahren ist", schrieb die Sprecherin. Sixt distanziere sich in aller Schärfe von jeglichem rassistischen Verhalten und sich bei dem Comedian entschuldigt. "Die Zusammenarbeit mit unserem Subunternehmer werden wir aufgrund der im Video getätigten Äußerungen umgehend beenden", hieß es.

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