Autor Schmid: Corona-Krise hat gegen Sexmüdigkeit geholfen

Augsburg (dpa/lby) - Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid glaubt an "ein sehr erfreuliches Resultat" der Corona-Krise in deutschen Betten. Eine immens hohe Zahl von Paaren habe nach einigen Jahren des Zusammenlebens überhaupt keinen Sex mehr, sagte Schmid der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe).
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Der Philosoph und Schriftsteller Wilhelm Schmid sitzt in seiner Wohnung. Foto: Paul Zinken/dpa/Archivbild
dpa Der Philosoph und Schriftsteller Wilhelm Schmid sitzt in seiner Wohnung. Foto: Paul Zinken/dpa/Archivbild

Augsburg (dpa/lby) - Der Philosoph und Bestseller-Autor Wilhelm Schmid glaubt an "ein sehr erfreuliches Resultat" der Corona-Krise in deutschen Betten. Eine immens hohe Zahl von Paaren habe nach einigen Jahren des Zusammenlebens überhaupt keinen Sex mehr, sagte Schmid der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe). Während der Corona-Krise sei dies in etlichen Fällen rückgängig gemacht worden.

Schmid sieht seinen Befund durch gestiegene Verkaufszahlen von Kondomen und Sexspielzeug in Deutschland belegt. "Grund kann nur sein, dass die Menschen jetzt erst entdeckt haben, wie viel an Selbstvertrauen und Gemeinschaftsgefühl der Sex produzieren kann", sagte Schmid. "Und dazu brauchte es offenbar erst die Krise, die die Paare nötigte, mehr zu Hause und mehr zusammen zu sein." Entgegen der Erwartungen einer steigenden Scheidungsrate hätten Paare eher wieder zueinander gefunden.

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