Autohändler fürchten Kaufprämien nur für Neuwagen

München (dpa/lby) - Die bayerischen Autohändler fürchten, bei staatlichen Kaufprämien nur für Neufahrzeuge auf ihren Gebrauchtwagen sitzen zu bleiben. "Junge, technisch hochmoderne und vor allem auch umweltfreundliche Gebrauchtwagen würden durch ein starkes Neuwagen-Anreizprogramm geradezu unverkäuflich werden.
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Neu- und Gebrauchtwagen stehen bei einem Autohändler nebeneinander. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
dpa Neu- und Gebrauchtwagen stehen bei einem Autohändler nebeneinander. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Die bayerischen Autohändler fürchten, bei staatlichen Kaufprämien nur für Neufahrzeuge auf ihren Gebrauchtwagen sitzen zu bleiben. "Junge, technisch hochmoderne und vor allem auch umweltfreundliche Gebrauchtwagen würden durch ein starkes Neuwagen-Anreizprogramm geradezu unverkäuflich werden. Solche Gebrauchtwagen stehen aber zu Zehntausenden bei den Händlern des bayerischen Kfz-Gewerbes", sagte der Verbandspräsident und Landesinnungsmeister, Albert Vetterl, am Mittwoch. Diese Fahrzeuge würden auf einen Schlag entwertet und damit das Kapital der Betriebe vernichtet.

Eine Kaufprämie müsste daher auch auf zwei oder drei Jahre alte umweltfreundliche Gebrauchtwagen ausgedehnt werden, forderte Vetterl. Sollte es eine Kaufprämie nur für Elektroautos geben, würde das zwar den Autokonzernen nützen. Aber dann könnten die Autohändler vor Ort ihre "bereits vorfinanzierten modernen und schadstoffarmen Benziner- und Dieselfahrzeuge der Hersteller wohl nur noch mit weiteren Rabatten absetzen". Schon jetzt aber gebe es sehr hohe Rabatte für Autokäufer, die Margen der Händler seien "bereits extrem gering".

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