Auto bleibt in Langlaufloipe stecken

Reit im Winkl (dpa/lby) - Ein Navigationsgerät hat zwei Urlauber in Oberbayern auf eine falsche Fährte gelockt und sie in den Tiefschnee einer Langlaufloipe gelotst. Das Auto des Ehepaares aus Sachsen-Anhalt sei bei Reit im Winkl (Landkreis Traunstein) im Schnee stecken geblieben, teilte die Polizei am Wochenende mit.
| dpa
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Reit im Winkl (dpa/lby) - Ein Navigationsgerät hat zwei Urlauber in Oberbayern auf eine falsche Fährte gelockt und sie in den Tiefschnee einer Langlaufloipe gelotst. Das Auto des Ehepaares aus Sachsen-Anhalt sei bei Reit im Winkl (Landkreis Traunstein) im Schnee stecken geblieben, teilte die Polizei am Wochenende mit. Der 55-jährige Fahrer nahm den Angaben zufolge am Samstag auf dem Weg zu einem Hotel eine vom Navi vorgeschlagene Ausweichroute, die für Fahrzeuge eigentlich gesperrt war. Nach drei Kilometern blieb das Auto stecken.

Dem Paar droht nun ein Verwarngeld von 20 Euro für das Befahren einer gesperrten Straße sowie die Abschleppkosten. Die dürften es allerdings in sich haben: Ein Polizeisprecher ging am Sonntag von mehreren Hundert bis hin zu Tausenden Euros aus. "Das war ein ganz schöner logistischer Aufwand", sagte er. Eigentlich kämen solche Irrfahrten selten vor, doch im vergangenen Jahr habe es gleich zwei Fälle auf Langlaufloipen gegeben, sagte der Sprecher.

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