Ausstellung vergleicht Kriegserleben in Franken und Syrien

Bayreuth (dpa/lby) - Eine Ausstellung im Historischen Museum Bayreuth vergleicht das Leben im Dreißigjährigen Krieg mit dem im Syrienkrieg. "Wir setzen Fotos von Geflüchteten in Bezug mit überlieferten Quellen über den Dreißigjährigen Krieg in der Region", sagt Marcus Mühlnikel vom Institut für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bayreuth und Kulmbach.
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Ein Plakat der Ausstellung "Dieweil das Land verheeret" ist im Historischen Museum zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild
dpa Ein Plakat der Ausstellung "Dieweil das Land verheeret" ist im Historischen Museum zu sehen. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Bayreuth (dpa/lby) - Eine Ausstellung im Historischen Museum Bayreuth vergleicht das Leben im Dreißigjährigen Krieg mit dem im Syrienkrieg. "Wir setzen Fotos von Geflüchteten in Bezug mit überlieferten Quellen über den Dreißigjährigen Krieg in der Region", sagt Marcus Mühlnikel vom Institut für Fränkische Landesgeschichte der Universitäten Bayreuth und Kulmbach. Die Ausstellung konzipierte er mit Stefan Benz von der Geschichtsdidaktik der Uni Bayreuth, mit Studierenden und syrischen Flüchtlingen.

Dabei gehe es gerade nicht um den historischen Vergleich von Herrschaft oder Militär, sondern um das Erleben und Leiden der Menschen. "Hier wird Geschichte in Geschichten erzählt", erklärte Benz. Die deutsch- und arabischsprachige Ausstellung unter dem Titel "Dieweil das Land verheeret" ist bis Mitte März in Bayreuth zu sehen, danach unter anderem in Kulmbach, Forchheim und Fürth.

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