Ausstellung: Grauen der Augsburger Bombennacht vor 75 Jahren

Augsburg (dpa/lby) - Ende Februar jähren sich zum 75. Mal die schwersten Luftangriffe auf Augsburg während des Zweiten Weltkrieges.
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Die stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs Augsburg, Kerstin Lengger, hält ein historisches Bild. Foto: Stefan Puchner
dpa Die stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs Augsburg, Kerstin Lengger, hält ein historisches Bild. Foto: Stefan Puchner

Augsburg (dpa/lby) - Ende Februar jähren sich zum 75. Mal die schwersten Luftangriffe auf Augsburg während des Zweiten Weltkrieges. Die Stadt erinnert deswegen seit Freitag mit einer Ausstellung im Rathaus und Schautafeln an mehr als 20 Orten an die Zerstörung.

Am 25. und 26. Februar 1944 flogen fast 700 US-amerikanische und britische Bomber mehrere Angriffswellen auf die schwäbische Stadt. In der eiskalten Nacht starben bei minus 18 Grad Celsius etwa 700 Menschen, mehr als 1300 wurden verletzt. Zehntausende Augsburger wurden obdachlos und flohen.

"Weite Teile der historischen Altstadt und zahlreiche bedeutende Baudenkmäler wie das historische Rathaus, der Perlachturm und die Fuggerei wurden durch Bomben und Feuer schwer beschädigt oder ganz zerstört", beschreibt die Stadtverwaltung die Dimension der Bombennacht. Insgesamt starben während des Krieges in Augsburg nach offiziellen Zahlen durch Luftschläge rund 1500 Menschen.

Die Ausstellung "Die Stadt ein Feuermeer - Augsburg im Luftkrieg 1942-1945" bleibt bis 24. März geöffnet. Am 25. und 26. Februar sind ein Gedenkgottesdienst, eine Gedenkstunde und eine Podiumsdiskussion geplant.

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