Augsburgs Neu-Coach: "Wollen das Beste aus Situation machen"

Augsburg (dpa/lby) - Heiko Herrlich muss als neuer Trainer des FC Augsburg durch die Corona-Krise unerwartet lange auf sein Debüt in der Fußball-Bundesliga warten. "Es ist eine außergewöhnliche Situation.
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Heiko Herrlich sitzt bei einer Pressekonferenz in der WWK-Arena. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild
dpa Heiko Herrlich sitzt bei einer Pressekonferenz in der WWK-Arena. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Augsburg (dpa/lby) - Heiko Herrlich muss als neuer Trainer des FC Augsburg durch die Corona-Krise unerwartet lange auf sein Debüt in der Fußball-Bundesliga warten. "Es ist eine außergewöhnliche Situation. Wir handeln jetzt unter Berücksichtigung der Gesundheitsmaßnahmen nach bestem Wissen und Gewissen, um uns auf einen Tag X vorzubereiten, von dem wir noch nicht wissen, wann er kommen wird", sagte Herrlich der Deutschen Presse-Agentur. "Das macht die aktuelle Lage noch weniger planbar und man muss sich immer wieder spontan auf aktuelle Entwicklungen einstellen und Dinge anpassen. Es ist für uns alle eine Herausforderung, die es gemeinsam zu meistern gilt."

Der 48-jährige Herrlich hatte vor drei Wochen die Nachfolge von Martin Schmidt als FCA-Coach angetreten. Wegen der Coronavirus-Pandemie konnte er noch kein Spiel mit der neuen Mannschaft bestreiten. Die Bundesliga pausiert mindestens noch bis zum 30. April.

"Es ist eine eigenartige Situation, denn eigentlich möchtest du als Trainer, der neu zu einer Mannschaft kommt, viele Dinge anschieben, Feuer und Leidenschaft im Training und natürlich in den Spielen im Stadion entfachen. Aber das alles geht jetzt nicht, weil der Gesundheitsschutz selbstverständlich an allererster Stelle steht. Dennoch wollen wir das Beste aus der Situation machen", sagte Herrlich.

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