Augsburger Pokal-Dusel gegen leidenschaftliches Cottbus

Fußball ist nicht immer gerecht. Der euphorisch kämpfende Zweitligist Energie Cottbus muss sich dem FC Augsburg in der ersten Runde des DFB-Pokals geschlagen geben.
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Im Pokalspiel zwischen Cottbus und Augsburg ging es ordentlich zur Sache.
Im Pokalspiel zwischen Cottbus und Augsburg ging es ordentlich zur Sache. © Robert Michael/dpa
Cottbus

Der FC Augsburg hat eine Pokalpleite bei Energie Cottbus mit viel Mühe abgewendet. Beim Zweitliga-Aufsteiger setzte sich der Erstliga-Club in der ersten Runde des Cup-Wettbewerbs dank der Treffer von Anton Kade (50. Minute) und Kristijan Jakic (90.+5) mit 2:0 (0:0) durch, zeigte dabei aber eine Woche vor dem Bundesliga-Start keinen überzeugenden Auftritt. Vor 14.388 enthusiastischen Fans waren die Lausitzer die bessere Mannschaft, versäumten es aber, sich für ihren großen Kraftakt zu belohnen. 

FCA-Coach Manuel Baum hatte unter der Woche im Training Cottbuser Fangesänge zur Gewöhnung einspielen lassen. Die Regler waren bestmöglich auf Volume 10 gedreht. Denn die enge Arena in Cottbus dröhnte. Und nicht nur das. In einer Choreo ließ ein Muskelprotz im Energie-Trikot Augsburger Puppen an den Schnüren hilflos tanzen. Eine optische Aufforderung zur Dominanz im ewig spannenden Pokal-Duell zwischen groß und klein. 

Cottbus schaltet schnell um

Die Zweitligaprofis zeigten auch keinen unnötigen Respekt, das hatte ihnen Trainer Claus-Dieter Wollitz erfolgreich mit auf den Weg gegeben. Mit schnellem Umschalten wurden die Augsburger mehrfach überrumpelt. Torwart Finn Dahmen musste früh außerhalb des Strafraums gegen Christian Kinsombi (12.) retten. King Manu (14.), nach einer Knieverletzung wieder dabei, bot sich eine Kopfballchance. 

Und Augsburg? Da war das Energie-Level noch nicht am Maximum. Kade (26.) köpfte vorbei und Marius Wolf (32.) lupfte aufs Tordach. Besser waren die Tormöglichkeiten für die Hausherren. Dominik Pelivan (31.) hätte bei einem Konter besser abgespielt. Moritz Hannemann (36.) hingegen hätte zielstrebiger den Abschluss suchen müssen. Eine Cottbus-Führung wäre zur Halbzeit verdient gewesen. 

Baum dürfte in der Pause den richtigen Ton getroffen haben. Denn Augsburg startete mit Schwung ins Spiel - und mit Erfolg. Kade wurde nicht attackiert und traf per Flachschuss zur schnellen Führung. Cottbus reagierte trotzig und blieb die aktivere Mannschaft. 

Kinsombi (53.) zwang Dahmen zu einer guten Parade und schoss Sekunden später nur knapp vorbei. Borgmann (66.) traf aus kurzer Distanz den Ball nicht. Cottbus drückte, doch Augsburg stand sicher und traf mit der letzten Aktion nochmals durch Jakic, als alle Cottbuser aufgerückt waren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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