Augsburg-Trainer nach Fan-Zwist: Es gibt andere Probleme

Augsburg (dpa/lby) - Trainer Martin Schmidt vom FC Augsburg hofft auf ein Ende des Fan-Zwists in der Fußball-Bundesliga und sieht keine Verhältnismäßigkeit zu wichtigeren Sorgen auf der Welt. "Ich glaube, wir haben im Moment in der Gesellschaft und in der Öffentlichkeit andere Probleme zu stemmen", sagte der Schweizer am Mittwoch.
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Trainer Martin Schmidt (Augsburg) gestikuliert. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild
dpa Trainer Martin Schmidt (Augsburg) gestikuliert. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Augsburg (dpa/lby) - Trainer Martin Schmidt vom FC Augsburg hofft auf ein Ende des Fan-Zwists in der Fußball-Bundesliga und sieht keine Verhältnismäßigkeit zu wichtigeren Sorgen auf der Welt. "Ich glaube, wir haben im Moment in der Gesellschaft und in der Öffentlichkeit andere Probleme zu stemmen", sagte der Schweizer am Mittwoch. Er erwähnte den rassistischen Anschlag von Hanau, die Flüchtlingskrise und das Coronavirus. Dies sei herausfordernd genug, "ohne dass wir noch solche unwürdigen Themen aufmachen wie am Wochenende".

In mehreren deutschen Stadien beleidigten Fans den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) - als Reaktion darauf wurden Spiele unterbrochen. Vom DFB, der Deutschen Fußball Liga (DFL) und den Vereinen gab es heftige Kritik an den Anhängern.

Schmidt hofft auf die Einsicht der Fans und auf eine Rückbesinnung zum Sport. "Denn das ist das, was uns noch Spaß macht", sagte der 52-Jährige. "Wenn ich am Abend die Tagesthemen oder die Tagesschau gucke, muss ich wirklich sagen: Da kommt ein Blockthema nach dem anderen, was mich bewegt. Lasst uns doch den Sport, der uns Freude und Spaß bereitet! Ohne den wird es noch ein bisschen trister."

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