Aufruf zur Wählertäuschung? CSU wehrt sich gegen Vorwürfe gegen Söder

Drei Strafanzeigen, aber keine Ermittlungen – CSU-Chef Markus Söder muss wegen scherzhafter Bemerkungen bei einem Wahlkampfauftritt keine Furcht vor Strafverfolgung haben.
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Markus Söder (CSU) spricht.
Markus Söder (CSU) spricht. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild

München -  Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt verfolge die Anzeigen nicht weiter, teilte sie am Mittwoch mit.  Söder hatte dem Publikum den Ernst der Lage bei der Bundestagswahl klarmachen wollen.

Alle sollten in ihrem Bekanntenkreis nach potenziellen Wählern suchen. "Fragen Sie alle: 'Was möchtest du denn wählen?'", forderte Söder auf. Denen, die zu einer anderen Partei als der CSU tendierten aber noch nachdenken wollten, sollten sie sagen: "Gute Idee, lass dir noch eine Woche Zeit, die Wahl ist erst nächste Woche." Die Anzeigenerstatter sahen darin einen Aufruf zur Wählertäuschung.

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Ein CSU-Sprecher bezeichnete die Vorwürfe auf AZ-Anfrage als "völlig absurd" und einen "durchschaubaren Versuch, Ironie politisch zu verdrehen".

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