Aufnahmestopp: Norovirus in Ansbacher Klinik ausgebrochen

Aufnahmestopp in einer Ansbacher Klinik: Rund 45 Menschen haben sich dort mit dem Norovirus angesteckt.
| dpa
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In einer Klinik in Ansbach ist der Norovirus ausgebrochen. Mittlerweile gibt es 45 Betroffene. (Symbolbild)
Daniel Karmann/dpa In einer Klinik in Ansbach ist der Norovirus ausgebrochen. Mittlerweile gibt es 45 Betroffene. (Symbolbild)

Ansbach - In einer Ansbacher Klinik ist das Norovirus ausgebrochen. Rund 45 Menschen seien bisher betroffen, sagte ein Sprecher der Diakonie Neuendettelsau am Freitag, die Träger der Rangauklinik ist. Darunter seien Patienten und Mitarbeiter. Bis Montag herrsche in der Akut- und Rehaklinik Aufnahmestopp, um ein Ausbreiten der Magen-Darm-Infektion zu verhindern. Mahlzeiten gebe es außerdem erstmal nicht mehr vom Buffet, sondern in Einzelportionen. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Norovirus vor allem für Kleinkinder gefährlich

Die Krankheit, die Erbrechen und Durchfall verursacht, sei im Laufe der Woche ausgebrochen, sagte der Sprecher. Die Ursache sei unklar. "Das Krankenhaus ist ein offenes Gebäude, in dem viele Leute raus und rein gehen." In den 140 Klinikbetten werden vor allem Erwachsene und vereinzelt auch Jugendliche mit Lungenkrankheiten behandelt. Für sie sei das Virus zwar auch ernst, aber richtig gefährlich sei es vor allem für Kleinkinder, sagte der Sprecher. Seit Donnerstag habe es keine Neuerkrankungen gegeben.

Das Norovirus ist sehr leicht übertragbar. Es gehört zu den weltweit häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall und kommt oft in Alten- oder Kinderheimen vor.

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