Audi plant neue Führungsstruktur nach Teamchef-Abschied

Nach dem plötzlichen Aus von Jonathan Wheatley sucht Audi keinen neuen Teamchef. Wie Projektleiter Binotto das Formel-1-Team jetzt neu aufstellen will und welche Rolle die Rennpause dabei spielt.
dpa |
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Audi-Projektleiter Mattia Binotto will Teamchef beim Werksrennstall bleiben. (Archivbild)
Audi-Projektleiter Mattia Binotto will Teamchef beim Werksrennstall bleiben. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
Suzuka

Nach der plötzlichen Trennung von Teamchef Jonathan Wheatley plant Audi mit einer neuen Rollenverteilung an der Spitze des Formel-1-Teams. Projektleiter Mattia Binotto, der vorerst auch Wheatleys Aufgaben übernommen hat, erklärte vor dem Grand Prix in Japan, der Rennstall suche nicht nach einem neuen Teamchef. "Ich muss mich neu organisieren und die Struktur des Teams reorganisieren", sagte Binotto dem TV-Sender Sky.

Wenige Tage vor dem dritten Saisonlauf in Suzuka hatte Audi überraschend den Abschied von Wheatley "aus persönlichen Gründen" verkündet. Der Brite hatte bei dem deutschen Werksteam eine Doppelspitze mit dem Italiener Binotto gebildet und war nur ein Jahr im Amt. "Es war sehr schnell und überraschend, manchmal sind die Dinge eben so", sagte Binotto zu der Trennung. Wheatley habe das Team informiert, dass er sich nicht langfristig verpflichten könne.

Rennpause hilft Audi bei Neuaufstellung

Spekuliert wird, dass Konkurrent Aston Martin dem 58-Jährigen ein Angebot unterbreitet hat. Zudem soll sich Wheatleys Frau angeblich in der Schweiz, dem Sitz der Audi-Rennfabrik, nicht wohlgefühlt haben und zurück in die britische Heimat wollen. 

"Diese Dinge passieren", sagte Binotto. Nun denke das Team darüber nach, wie es sich künftig in der Führung aufstellen wolle. "Wir haben viele Ideen", versicherte der 56-Jährige, der auch schon Teamchef bei Ferrari war. Die lange Rennpause im April wegen der Absage der WM-Läufe in Bahrain und Saudi-Arabien biete "eine gute Gelegenheit, um uns zu reorganisieren", sagte Binotto.

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