Arztpraxen warten dringend auf Schutzmasken

München (dpa/lby) - Arztpraxen geraten zunehmend wegen fehlender Schutzmasken unter Druck. Rund 60 Praxen hätten deshalb bis Ende vergangener Woche den Betrieb eingestellt, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) am Montag auf Anfrage mit.
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Eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP3 und Einweghandschuhe liegen auf einem Tisch. Foto: Christian Beutler/KEYSTONE/dpa/Illustration
dpa Eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP3 und Einweghandschuhe liegen auf einem Tisch. Foto: Christian Beutler/KEYSTONE/dpa/Illustration

München (dpa/lby) - Arztpraxen geraten zunehmend wegen fehlender Schutzmasken unter Druck. Rund 60 Praxen hätten deshalb bis Ende vergangener Woche den Betrieb eingestellt, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) am Montag auf Anfrage mit. "Waren es vor zwei Wochen noch Einzelfälle, dass Praxen schließen, melden sich nun verstärkt Ärzte, die ankündigen, ihre Praxen zu schließen", sagte ein Sprecher.

Zwar seien weitere Einzelchargen mit Masken aus der Bestellung des Bundes bei der KVB eingetroffen. Teils fehle aber die notwendige Zertifizierung, die nun nachträglich erreicht werden solle. Nach wie vor gebe es keine Entspannung in Bezug auf die Ausstattung der Praxen mit der dringend benötigten Schutzausrüstung. "Von einer zufriedenstellenden Belieferung aller rund 18 000 Praxen im Freistaat sind wir noch weit entfernt", berichtete der Sprecher.

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