Armin Veh: Trainer in Vereinen schnell verbraucht

Der frühere Bundesliga-Coach und -Manager Armin Veh glaubt, dass Trainer nicht zu viele Spielzeiten bei Fußballvereinen bleiben sollten. Dass er selbst nie lange bei einem Club blieb, habe unterschiedliche Gründe gehabt.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Armin Veh. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
dpa Armin Veh. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Augsburg - Der frühere Bundesliga-Coach und -Manager Armin Veh glaubt, dass Trainer nicht zu viele Spielzeiten bei Fußballvereinen bleiben sollten. Dass er selbst nie lange bei einem Club blieb, habe unterschiedliche Gründe gehabt. "Grundsätzlich aber gilt, dass sich ein Trainer in einem Verein nach drei, vier Jahren verbraucht hat. Dann sollte man wieder gehen", sagte der 58-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" (Samstag) und ergänzte: "Rehhagel früher in Bremen oder Streich aktuell in Freiburg sind Ausnahmen." Otto Rehhagel war 14 Jahre Werder-Coach, Christian Streich verantwortet den SC seit 2012.

Veh trainierte die Bundesligisten Hansa Rostock (2002-2003), VfB Stuttgart (2006-2008 und 2014), VfL Wolfsburg (2009-2010), Hamburger SV (2010-2011) und Eintracht Frankfurt (2011-2014 und 2015-2016). Zuletzt war er bis Anfang November Geschäftsführer beim 1. FC Köln. Den größten Erfolg feierte er 2007 als Meister mit Stuttgart.

"Ich möchte keinen Job mehr, wo ich an erster Stelle stehe", sagte der gebürtige Augsburger. "Ganz vorne zu stehen, nagt an einem. Diese Zeit fliegt weg - und ich bin ganz schnell 70. Aber ich möchte in meinem Leben noch einige Dinge frei gestalten können."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren