Arbeiter-Samariter-Bund: Staatsanwaltschaft durchsucht Räume

Erlangen (dpa/lby) - Wegen des Verdachts auf Betrug gegenüber Krankenkassen hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mehrere Hausdurchsuchungen beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) durchgeführt. Die Landesgeschäftsstelle in Erlangen, der ASB-Regionalverband München, die Privaträume von zwei Verantwortlichen sowie Räume von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wurden durchsucht, wie Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke am Donnerstag auf Anfrage sagte.
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Das Logo des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) am Rande einer Pressekonferenz. Foto: Jens Kalaene/Archivbild
dpa Das Logo des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) am Rande einer Pressekonferenz. Foto: Jens Kalaene/Archivbild

Erlangen (dpa/lby) - Wegen des Verdachts auf Betrug gegenüber Krankenkassen hat die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mehrere Hausdurchsuchungen beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) durchgeführt. Die Landesgeschäftsstelle in Erlangen, der ASB-Regionalverband München, die Privaträume von zwei Verantwortlichen sowie Räume von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wurden durchsucht, wie Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke am Donnerstag auf Anfrage sagte. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Dem Hilfs- und Wohlfahrtsverband wird vorgeworfen, dass Krankenkassen durch manipulierte Kostenabrechnungen im Rettungsdienst um einen hohen sechsstelligen Betrag betrogen wurden, sagte Gabriels-Gorsolke. Es würden zunächst mögliche Betrugsvorgänge ab 2015 ermittelt. Bei den Hausdurchsuchungen am Mittwoch seien zahlreiche Ordner und Unterlagen sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden.

In einer Art doppelter Buchführung sollen bei der zentralen Abrechnungsstelle der Krankenkassen in Bayern (Zast) gar nicht zustande gekommene Ausgaben geltend gemacht worden sein.

Der ASB-Landesverband bestätigte die Hausdurchsuchung und teilte mit, man werde weiter mit den Behörden kooperieren und halte an der laufenden "intensiven und unabhängigen" Prüfung durch die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft fest. Ziel sei eine transparente Aufarbeitung der Vorwürfe.

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