Arbeiten am Ulmer Hauptbahnhof gestartet – Verspätungen

Wegen Bauarbeiten am Ulmer Hauptbahnhof hält dort in dieser Woche kein Fernverkehr. Was Reisende beachten müssen.
von  dpa
Wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten fährt am Ulmer Hauptbahnhof aktuell nur der Regionalverkehr.
Wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten fährt am Ulmer Hauptbahnhof aktuell nur der Regionalverkehr. © Stefan Puchner/dpa

Reisende müssen sich wegen umfangreicher Bauarbeiten am Ulmer Hauptbahnhof auf Umleitungen und Abweichungen einstellen. Gebaut wird laut Bahn ein elektronisches Stellwerk, weswegen der Fernverkehr in dieser Woche den Bahnhof nicht anfährt. 

Der Zeitplan der Baumaßnahmen ermögliche aber einen eingeschränkten Regionalverkehr, sagte eine Bahn-Sprecherin. Dieser sei am Morgen wie geplant angelaufen, es komme dabei vereinzelt zu Verspätungen. In der Nacht habe sich der Beginn der Arbeiten wetterbedingt etwas verzögert. Die Sperrung endet am kommenden Montag um 5.00 Uhr.

In dieser Zeit kommt es im Regionalverkehr laut Bahn zu veränderten Fahrzeiten, Zugausfällen und Ersatzverkehr mit Bussen. "Reisende sind gebeten, die geänderten Abfahrtsgleise der Züge zu beachten", so ein Bahn-Sprecher. Manche Regionalzüge sind wie üblich im Einsatz.

Mehr Passagiere in Regio-Zügen erwartet 

Im Regionalzug (RE 5) von Friedrichshafen nach Stuttgart etwa erwartet die Bahn eine außergewöhnlich hohe Auslastung. Der Zug bringt Passagiere in etwas mehr als einer Stunde auch von Ulm zu den ICE, EC oder dem TGV in die Landeshauptstadt. 

Wer von Ulm aus einen Fernzug in Augsburg erreichen will, muss mit etwa eineinhalb Stunden Fahrtzeit im Regionalzug (RE 9) rechnen. In Randzeiten müssen Passagiere zwischen Ulm und Neu-Ulm den Bus nehmen. 

Bahnhof sollte deutlich länger gesperrt werden 

Die Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs ist laut Bahn der erste Teil des Konzepts für den Bau der neuen Eisenbahninfrastruktur. Eigentlich wollte die Deutsche Bahn Anfang des Jahres für die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks den Hauptbahnhof der Stadt länger vom Netz abkoppeln. 

Die Aufteilung auf mehrere Sperrphasen wurde früheren Angaben zufolge möglich, weil man das Layout des Stellwerks nochmals optimiert habe und die Abläufe zur Inbetriebnahme neu organisiere.

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