Anzahl der Bufdis in Bayern nahezu stabil

Köln/München (dpa/lby) - Rund 3600 Frauen und Männer haben sich im vergangenen Jahr in Bayern im Bundesfreiwilligendienst engagiert. Damit ist das Interesse an dem freiwilligen Arbeitseinsatz im Freistaat nahezu konstant.
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Der Begriff "Bufdi" für "Bundesfreiwilligendienst" und "Dienstleistende im Bundesfreiwilligendienst" steht im Duden. Foto: Jens Kalaene/Archiv
dpa Der Begriff "Bufdi" für "Bundesfreiwilligendienst" und "Dienstleistende im Bundesfreiwilligendienst" steht im Duden. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Köln/München (dpa/lby) - Rund 3600 Frauen und Männer haben sich im vergangenen Jahr in Bayern im Bundesfreiwilligendienst engagiert. Damit ist das Interesse an dem freiwilligen Arbeitseinsatz im Freistaat nahezu konstant. Im Vorjahr gab es laut Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben mit Sitz in Köln rund 3700 "Bufdis", 2016 waren es rund 3600.

Bei Frauen ist der Bundesfreiwilligendienst in Bayern etwas beliebter als bei Männern. So meldete das Bundesamt im Dezember 2018 rund 2200 weibliche und 1600 männliche Bufdis. Der Großteil davon war jünger als 27 Jahre, immerhin acht Senioren waren zum Jahresende als Bufdis tätig.

Den Angaben des Bundesamtes zufolge gab es deutschlandweit im vergangenen Jahr rund 41 200 Bufdis. Derzeit sind etwa 60 000 Einsatzstellen mit rund 225 000 Einsatzplätzen im Bundesfreiwilligendienst anerkannt. Bufdis arbeiten vor allem im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich. Der Dienst dauert in der Regel zwischen zwölf und 18 Monate und hat nach dem Aussetzen der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 den Zivildienst ersetzt.

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