Anne-Sophie Mutter ging früher nach dem Konzert ins Kino

Die Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter (56) hat eine besondere Verbindung zum Kino. Vor allem als sie in ihrer Jugend oft in Paris war, sei sie noch in die Spätvorstellung gegangen, sagte Mutter im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag).
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Violinistin Anne-Sophie Mutter kommt zu einem Staatsbankett. Foto: Michael Kappeler/Archivbild
dpa Violinistin Anne-Sophie Mutter kommt zu einem Staatsbankett. Foto: Michael Kappeler/Archivbild

München - Die Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter (56) hat eine besondere Verbindung zum Kino. Vor allem als sie in ihrer Jugend oft in Paris war, sei sie noch in die Spätvorstellung gegangen, sagte Mutter im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). "So um elf Uhr nachts, nach dem Konzert. Also Kino, Film war schon immer wichtig." In ihrer Heimat, dem Schwarzwald, gebe es zwei Möglichkeiten, in eine andere Welt einzutauchen. "Entweder ging man ins Konzert nach Basel oder Stuttgart, was mit einem größeren Aufwand verbunden war, oder man ging ins Kino in Bad Säckingen."

Ans Filmeschauen hat die Musikerin auch noch eine andere Erinnerung: Auf einer Tournee mit dem Pianisten Alexis Weissenberg sei sie mit einem Wagen mit Fahrer und Videorekorder unterwegs gewesen. "Da haben wir uns immer Filme angeschaut. Manchmal - schreckliche Jugendsünde! - gingen die Zuschauer schon rein in den Saal, und wir mussten im Auto noch schnell das Ende anschauen." Mutter sollte am Samstag in ihrer Wahlheimat München Stücke des Filmkomponisten John Williams spielen.

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