Anlagenbauer Krones verschärft Sparmaßnahmen

Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones verschärft angesichts schrumpfender Gewinne den Sparkurs. Unter anderem sollen Investitionen in den nächsten ein bis zwei Jahren gekürzt und Zukäufe zunächst zurückgestellt werden, wie der SDax-Konzern am Mittwoch in Neutraubling mitteilte.
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Logo der Krones AG prangt an einer Streckblasmaschine. Foto: Armin Weigel/dpa
dpa Logo der Krones AG prangt an einer Streckblasmaschine. Foto: Armin Weigel/dpa

Neutraubling - Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones verschärft angesichts schrumpfender Gewinne den Sparkurs. Unter anderem sollen Investitionen in den nächsten ein bis zwei Jahren gekürzt und Zukäufe zunächst zurückgestellt werden, wie der SDax-Konzern am Mittwoch in Neutraubling mitteilte.

Die Probleme sind nicht neu. Krones hatte bereits im September angekündigt, wegen schlecht laufender Geschäfte 300 bis 400 Stellen abzubauen. Jetzt hieß es, die bereits initiierten Maßnahmen - worunter auch Preiserhöhungen fielen - reichten nicht aus, um die Mittelfristziele zu erreichen.

Der Gewinn vor Steuern (EBT) lag nach neun Monaten bei 61,4 Millionen Euro und damit rund 56 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz sei trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen in den ersten drei Quartalen um 7,3 Prozent auf 2,89 Milliarden Euro gestiegen, hieß es. Bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe bleibt nach Angaben des Konzerns ein Anstieg von 2,7 Prozent. Unterm Strich verdiente Krones 40,3 Millionen Euro - ein Minus von 60 Prozent.

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