Angriff auf Algerier in Schweinfurt: Motiv weiterhin unklar

Schweinfurt (dpa/lby) - Gut zwei Monate nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen Algerier in Schweinfurt will sich der Verdächtige nicht zu den Vorwürfen äußern. Der Beschuldigte mache von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ruhland von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München.
| dpa
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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (Symbolbild)
Friso Gentsch/dpa Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (Symbolbild)

Schweinfurt (dpa/lby) - Gut zwei Monate nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen Algerier in Schweinfurt will sich der Verdächtige nicht zu den Vorwürfen äußern. Der Beschuldigte mache von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ruhland von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft München. Damit ist vor allem das Motiv des Mannes weiter ungeklärt. Nach der Tat hatte es Hinweise auf eine rechtsextremistische oder ausländerfeindliche Motivation gegeben.

Ende Februar war der zur Tatzeit 25 Jahre alte Algerier schwer verletzt in der Schweinfurter Innenstadt gefunden worden. Per Not-Operation konnten Ärzte sein Leben retten. Der 27 Jahre alte Verdächtige konnte zwei Tage nach dem Angriff gefasst werden. Der Deutsche sitzt wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

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