Angeklagter erneuert Prügelvorwürfe gegen Rosenheimer Polizisten

Im Prozess um einen rabiaten Polizeieinsatz hat ein Angeklagter erneut schwere Vorwürfe gegen die Beamten erhoben. Der 67-Jährige berichtete von massiven Schlägen und Tritten der Polizisten.
| dapd
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Im Prozess um einen rabiaten Polizeieinsatz hat ein Angeklagter erneut schwere Vorwürfe gegen die Beamten erhoben. Der 67-Jährige berichtete am Freitag vor dem Rosenheimer Amtsgericht von massiven Schlägen und Tritten der Polizisten.

Rosenheim -  „Ich dachte, jetzt ist mein Leben vorbei“, sagte der Mann unter Tränen. Nachbarn, die am vierten Prozesstag als Zeugen gehört wurden, schilderten den Einsatz ebenfalls als unverhältnismäßig.

Der 67-Jährige ist gemeinsam mit seiner Frau, der Tochter und dem Schwiegersohn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angeklagt. Im November 2010 hatten Beamte bei der Tochter geklingelt, weil sie einen Mann suchten, der früher im gleichen Haus lebte. Dabei eskalierte die Situation. Die Angeklagten werfen den Beamten vor, willkürlich Gewalt angewendet zu haben. Der Prozess wird nach Ostern fortgesetzt.

 

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