An den bayerischen Seen: Falsch parkende Badegäste blockieren Rettungswege

Chaos an den bayerischen Seen: Weil die Badegäste nicht zu weit laufen wollen, fahren sie so nahe wie möglich ans Ufer. Sie parken falsch und blockieren zum Teil die Rettungswege. Die Starnberger Polizei spricht vom "ganz normalen Wahnsinn".
| dpa
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Im Notfall ist somit für Rettungskräfte womöglich kein Durchkommen.
Symbolbild imago/Marius Schwarz Im Notfall ist somit für Rettungskräfte womöglich kein Durchkommen.

Wackersdorf/Starnberg - Wenn Falschparken lebensgefährlich wird: Badegäste haben im Parkverbot gegenüber einem Feuerwehrhaus am Murner See geparkt, so dass ein Ausrücken der Feuerwehr nicht mehr möglich gewesen wäre. (Lesen Sie hier: Etliche Badeunfälle in Bayern)

Im Oberpfälzischen Seenland gab es am Sonntag noch weitere Verkehrsverstöße von Badegästen, die nicht weit zu den Seen laufen wollten und falsch parkten. Wie die zuständige Polizei Schwandorf mitteilte, wurde unter anderem ein Rettungsweg und mehrere Zufahrtswege zu den Seen zugeparkt. Im Notfall wäre somit für Rettungskräfte kein Durchkommen gewesen. Die Polizei wies darauf hin, dass es vergangene Woche im Umkreis von 50 Kilometern bereits zu mindestens drei tödlichen Badeunfällen kam.

Die Schwandorfer Polizei ist mit diesem Problem nicht allein. Etwa am Starnberger See parkten in den vergangenen Wochen Badegäste immer wieder Rettungswege zu. Ein Sprecher der Starnberger Polizei nannte dies bereits den "ganz normalen Wahnsinn" - es sei jedes Jahr dasselbe.

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