An Bayerns Autobahnen tankt es sich besonders teuer - so kann man Geld sparen

Der ADAC hat die Preise aller Straßen- und Autobahntankstellen verglichen und kommt zu einem klaren Ergebnis: Abfahren lohnt sich. In Bayern ganz besonders.
AZ/dpa |
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Fürs Tanken von der Autobahn abzufahren, lohnt sich.
Fürs Tanken von der Autobahn abzufahren, lohnt sich. © Jan Woitas/dpa
München

Wer nicht an der Autobahn tankt, sondern hinter der nächsten Ausfahrt, kann laut ADAC viel sparen. In Bayern waren das bei einer Untersuchung im Schnitt 40 Cent bei Super E10 und 39 Cent bei Diesel, wie der Verkehrsclub mitteilt. Auf einen Tank von etwa 50 Litern gerechnet also um die 20 Euro. Das ist deutlich mehr als im bundesweiten Durchschnitt, wo der Preisabstand bei beiden Kraftstoffen im Schnitt bei 33 Cent liegt. 

Die Erhebung zeige "ganz deutlich", dass es sich lohne "zum Tanken die Autobahn zu verlassen und eine nahegelegene Tankstelle neben der Autobahn anzusteuern".

Große Unterschiede zwischen Bundesländern

Größer als in Bayern waren die Preisabstände nur in Rheinland-Pfalz mit 42 Cent bei E10 und 43 Cent bei Diesel. Auf Platz drei folgt Baden-Württemberg mit 40 und 37 Cent. 

Deutlich unterdurchschnittlich sind die Preisabstände dagegen Brandenburg mit je 17 und in Mecklenburg-Vorpommern mit 17 Cent bei E10 und 16 bei Diesel. Für Berlin und Bremen gibt es keine Daten. 

Viele fahren trotzdem nicht ab

In einer aktuellen Umfrage des ADAC unter mehr als 1.500 Autofahrern in Deutschland, die die Autobahn benützen, sagte allerdings knapp ein Viertel der Befragten, dass sie ungeachtet der Preisunterschiede nicht zum Tanken von der Autobahn abfahren. 63 Prozent sagten, sie würden dies tun. Die allermeisten davon bereits bei Preisdifferenzen bis 20 Cent. 

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Der ADAC hat die Preise an Autobahntankstellen und normalen Straßentankstellen schon häufiger verglichen – bisher aber immer nur mit kleineren Stichproben. Nun gibt es erstmals Zahlen für alle 360 Autobahn-Tankstellen und die rund 14.000 Tankstellen in Deutschland. Ausgewertet wurden dabei die Preise im Zeitraum vom 6. bis 19. April – also ohne Tankrabatt, aber bereits mit 12-Uhr-Regel. Der Untersuchungszeitraum war zwar von starken Turbulenzen bei den Spritpreisen geprägt. Am grundsätzlichen Ergebnis ändere das aber nichts, heißt es vom ADAC.

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