Amt: Deutliche Hygiene-Verbesserungen in Norma-Zentrallager

Nachdem im Zentrallager des Discounters Norma in Regenstauf Ratten und Schmutz festgestellt wurden, sehen die Behörden nun deutliche Verbesserungen. Was das Unternehmen sagt.
dpa |
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Norma-Zentrallager: Kontrolleure sind zufrieden. (Symbolbild)
Norma-Zentrallager: Kontrolleure sind zufrieden. (Symbolbild) © Henning Kaiser/dpa
Regenstauf

Im Zentrallager des Discounters Norma in Regenstauf sind bauliche Mängel behoben und die Hygiene deutlich verbessert worden. Das teilte das Landratsamt Regensburg mit. Lebensmittelkontrolleure hatten in dem Lager im August Ratten und Verunreinigungen registriert. Bei der jüngsten Kontrolle wurden einer Unternehmenssprecherin zufolge keine baulichen Mängel mehr beanstandet und weder Fraßspuren noch Rattenkot festgestellt.

Zwar könne noch keine Gesamtbewertung vorgenommen werden, sagte der Sprecher des Landratsamtes, jedoch zeigten die jeweils unangekündigten Kontrollen der vergangenen Wochen eine Verbesserung. Bauliche Mängel seien behoben, die Reinigung, Betriebshygiene und Schädlingsbefall seien deutlich verbessert. "Das erreichte Hygieneniveau muss nun dauerhaft stabilisiert werden", hieß es. Es sollen regelmäßige Nachkontrollen erfolgen.

Zu den baulichen Mängeln zählte laut Norma-Sprecherin etwa ein nicht schließendes Rolltor. Diese Probleme seien behoben und dem Lager ein "sauberer Zustand" attestiert worden. Die Schädlingsbekämpfung soll konsequent fortgeführt werden, die Kontrollmaßnahmen seien eng mit den Behörden abgestimmt.

Verbraucherhinweis gab Anstoß

Im September waren Probleme mit Ratten und Schmutz in dem Zentrallager bekanntgeworden. Den Anstoß für eine Kontrolle Anfang August hatte ein Verbraucherhinweis gegeben, wie der Sprecher des Landratsamtes mitteilte. Bei zwei Nachkontrollen seien die Mängel nicht vollständig beseitigt gewesen, woraufhin die Behörde dem Betreiber 17 Einzelmaßnahmen auferlegt habe. In der Folge wurden Mängel teilweise behoben.

Norma betonte, dass verunreinigte Waren korrekt entsorgt worden seien. Auch der Sprecher des Landratsamtes sagte, dass die Behörde keine Erkenntnisse habe, dass kontaminierte Waren an Filialen ausgeliefert worden seien.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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