Am Freitag (10.08.) beginnt das 206. Gäubodenfest in Straubing

Es soll kühler werden! Das ist eine gute Nachricht für Straubing, denn in der niederbayerischen Stadt beginnt am Freitag das Gäubodenvolksfest. Bierzeltbesuche, Karussell- und Achterbahnfahrten lassen sich nach der Hitzewelle leichter aushalten.
| dpa
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Am Freitag beginnt das Gäubodenfest in Straubing.
dpa/Armin Weigel Am Freitag beginnt das Gäubodenfest in Straubing.

Straubing - Die Straubinger feiern ihre fünfte Jahreszeit: Am Freitag beginnt in der 45.000-Einwohner-Stadt das 206. Gäubodenvolksfest. Die Veranstalter rechnen mit etwa 1,4 Millionen Besuchern - unter ihnen Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der zur offiziellen Eröffnung am Samstag die Festrede halten wird. Das Volksfest dauert bis zum 20. August.

Mit dem traditionellen Auszug zum Festplatz geht es am Freitagabend los. Mehr als 80 Musik-, Trachten- und Brauchtumsgruppen mit etwa 3300 Teilnehmern beteiligen sich an dem fröhlich-bunten Spektakel. Die Festwirte fahren in Brauereigespannen durch die Innenstadt. Zehntausende Besucher säumen Jahr für Jahr die Straßen.

Kameras und Poller sollen für Sicherheit sorgen

Neben einem Vergnügungspark gibt es auf dem Gäubodenvolksfest sieben Bierzelte mit 26.500 Sitzplätzen. Die Maß Bier kostet zwischen 9,40 und 9,45 Euro - 30 Cent mehr als im Vorjahr. Ein Nostalgiebereich bietet historische Fahrgeschäfte und ein Festzelt mit Blasmusik. Parallel findet die Ostbayernschau statt, eine Verbrauchermesse mit mehr als 750 Ausstellern.

Auch in diesem Jahr legt die Stadt großen Wert auf die Sicherheit der Festbesucher. So werden an den Zufahrtsstellen wieder Betonpoller aufgestellt. Zudem sind Personen- und Taschenkontrollen sowie eine Videoüberwachung vorgesehen. Das Gäubodenvolksfest soll jedoch seinen Charakter als offenes Fest behalten, sagte Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU). "Eine hundertprozentige Sicherheit könne dabei niemand garantieren."

Ins Leben gerufen hat das Gäubodenvolksfest im Jahr 1812 König Maximilian I. Joseph. Er erteilte den Straubingern damals "allergnädigst" die Genehmigung für ein landwirtschaftliches Fest.

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