Zoff: Kluge kontra Goncalves

Club-Regisseur im Training brutal gefoult. Für Trainer Oenning der Beweis: „Bei uns wird hart gearbeitet“
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„Das hatte mit Fußball nichts mehr zu tun“: Club-Regisseur Peer Kluge (vorn) war nach dem Trainingsunfall stinksauer auf José Goncalves.
Klaus Schillinger „Das hatte mit Fußball nichts mehr zu tun“: Club-Regisseur Peer Kluge (vorn) war nach dem Trainingsunfall stinksauer auf José Goncalves.

Club-Regisseur im Training brutal gefoult. Für Trainer Oenning der Beweis: „Bei uns wird hart gearbeitet“

NÜRNBERG Schrecksekunde beim Training am Freitag, Riesenglück für Peer Kluge: Um ein Haar hätte José Goncalves Nürnbergs neuen Spielmacher in den vorzeitigen Weihnachtsurlaub geschickt. Nach einer ungestümen Attacke auf die Beine von Kluge um 11.18 Uhr wälzte sich der 28-Jährige mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden und fauchte den Übeltäter mit bösem Blick an: „Das hat mit Fußball nichts zu tun.“ . Goncalves hatte Peers rechten Knöchel voll erwischt, der Spielmacher nahm eine fünf Zentimeter lange Risswunde als „Souvenir“ mit in die Kabine.

Oenning: Die Mannschaft ist heiß auf Hansa"

Und damit gewannen die Äußerungen von Coach Michael Oenning zu den Trainingsleistungen eine neue Bedeutung. „Mir ist nicht bange vor den letzten beiden Partien in diesem Jahr. Wir werden nicht beide Spiele verlieren. So, wie die Mannschaft derzeit trainiert, wie sie auftritt und wie sich sich untereinander darstellt - da wird hart gearbeitet.“ Frag’ nach bei Goncalves. Oenning: „Wir scharren mit den Hufen, die Mannschaft ist heiß auf die drei Punkte gegen Hansa.“ Und dann geht’s am 14.Dezember zu den Löwen. Oenning: „Das scheint, ob der Kulisse, auch ein tolles Spiel zu werden. Der Idealfall wären sechs Punkte bis zur Winterpause. Schauen wir mal, wie wir das Jahr 2008 zu Ende bringen.“

Wohl mit der zuletzt eingespielten Stammformation. Oenning verzichtet auf Rotation, setzt stattdessen weiter auf Kontinuität. Sein Standardsatz: „Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern.“ Schlechte Karten damit weiterhin für Angelos Charisteas , Ioannis Masmanidis, Jaouhar Mnari, Marco Engelhardt, Goncalves. Und Marek Mintal? Der hat noch am ehesten die Chance, ins Team zu rutschen. Oenning: „Marek ist auch eine Option für die Elf am Montag.“

Charisteas hat seinen Kredit bei den Fans verspielt

Charisteas nicht, das würde ein Teil der Fans nicht mittragen, nach seinen Eskapaden rund um das Derby gegen Greuther Fürth und den fürchterlichen Auftritt in Osnabrück (AZ berichtete). Der griechische Nationalspieler hat seinen Kredit bei den Club-Anhängern größtenteils verspielt. Stürmer-Kollege Christian Eigler dagegen hat sich in der Stamm-Elf etabliert und beschränkt sich auf das Wesentliche. „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und gewinnen.“ Aber Eigler warnt auch vor den Rostockern. „Sie sind nicht so schlecht, wie sie dastehen. Irgendwann platzt bei denen bestimmt auch der Knoten, hoffentlich nicht gerade gegen uns.“

Hansas neuer Trainer Dieter Eilts hat seine Profis vor der Reise nach Nürnberg jedenfalls in die Pflicht genommen. „Die Mannschaft ist gefordert. Wir wollen in Nürnberg besser spielen als beim 0:2 in Augsburg.“ Viel schlechter geht’s auch kaum. Matthias Hertlein

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