Zehn starke Minuten – dann gingen Bambergs Lichter aus

Eindrucksvolle 86:69-Revanche der Star-Truppe von Olympiakos Piräus für EuroLeague-Pleite in Franken. Fleming: „Keine Antwort gefunden“
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Zweiter Sieger in Piräus: Bambergs John Goldsberry kann Milos Teodosic (rechts) nicht stoppen.
dpa Zweiter Sieger in Piräus: Bambergs John Goldsberry kann Milos Teodosic (rechts) nicht stoppen.

Eindrucksvolle 86:69-Revanche der Star-Truppe von Olympiakos Piräus für EuroLeague-Pleite in Franken. Fleming: „Keine Antwort gefunden“

BAMBERG Reize nie den Champion zum Scherz, denn nur du fühlst dann den Schmerz. Diese bittere Erkenntnis mussten die Brose Baskets in der europäischen Königsklasse bei Olympiakos Piräus, der zur Zeit wahrscheinlich besten Mannschaft des Kontinents, machen. Die Bamberger, die das Hinspiel in der Stechert Arena noch überraschend mit 73:61 gewonnen hatten, konnten die Sensation nicht wiederholen und verloren klar mit 69:86 (34:48). Dennoch haben die fränkischen Eurofighter noch eine Minimalchance, das Achtelfinale zu erreichen. Dazu müssen sie allerdings alle drei noch ausstehenden Partien in Charleroi, zuhause gegen Real Madrid und in Malaga gewinnen.

Das Selbstbewusstsein für diese kleine internationale Serie können sich die Oberfranken am Sonntag (17 Uhr) in der Stechert Arena gegen Phönix Hagen holen. Alles andere als der zwölfte Sieg im zwölften Spiel für die Brose Baskets wäre eine faustdicke Überraschung.

Nur Pleiß, Roberts und Hines konnten überzeugen

Während der Double-Gewinner national das Dutzend voll machen möchte, fehlt ihm auf internationalem Parkett das letzte Quäntchen, um auch gegen die Creme de la Creme mithalten zu können. Das zeigte die Partie in Griechenland eindrucksvoll. Nur etwa zehn Minuten konnte der deutsche Meister und Pokalsieger (Personaletat etwa vier Millionen Euro) dem hochkarätigen Star-Ensemble (Personal-Budget ca. 40 Millionen Euro) Paroli bieten und führte sogar mit fünf Zählern.

Dann kam der Euro-Vize-Champion aus dem Vorjahr freilich auf Betriebstemperatur und warf clever und abgebrüht bis kurz nach der Halbzeit einen 18 Punkte Vorsprung heraus, den er fast bis zum Ende routiniert verteidigte. Während bei Piräus gleich fünf Profis zweistellig punkteten, gelang dies bei Bamberg nur Tibor Pleiß (16 Punkte, 9 Rebounds), Kyle Hines (15 Punkte, 10 Rebounds) und Brain Roberts (13). Vor allem unter den Körben wurde der Unterschied zwischen dem Außenseiter aus der Domstadt und dem hohen Favoriten deutlich. Bambergs Trainer Chris Fleming: „Piräus erzielte 14 Punkte aus Offensiv-Rebounds. Darauf fanden wir leider keine Antwort." Werner Haala

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