Wird Club-Kapitän Andy Wolf ein Geißbock?

Die Kölner suchen emsig nach einem Stabilisator für ihre löchrige Abwehr. Da kommt der bereits im Abstiegskampf erprobte FCN-Recke gerade recht. Aber auch Hertha und Augsburg haben Interesse
| Markus Löser
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Das neue Maskottchen, das Andreas Wolf in Köln Glück bringen soll? Geißbock Hennes VIII.
robertodiaz/Augenklick Das neue Maskottchen, das Andreas Wolf in Köln Glück bringen soll? Geißbock Hennes VIII.

NÜRNBERGClub-Kapitän Andreas Wolf künftig ein Geißbock? Angesichts seiner löchrigen Abwehr hätte der 1. FC Köln sicherlich Bedarf an einem gestandenen, Abstiegskampf-gestählten Innenverteidiger. Satte 61 Mal, daran änderte auch der spektakuläre Wintertransfer des ehemaligen Bayern-Torhüters Michael Rensing nichts, hat es in bislang 33 Ligaspielen bei den Rheinländern eingeschlagen. Der „Express” berichtet aktuell vom Interesse der Rheinländer an Wolf, der zudem ablösefrei wäre. Die AZ hat zudem erfahren, dass neben Zweitliga-Meister Hertha BSC Berlin auch der zweite feststehende Aufsteiger, der FC Augsburg, seine Fühler nach dem 28-Jährigen ausgestreckt hat.

 

Eine Million Euro netto pro Jahr


Nachdem sich Wolfs Vertragspoker mit dem Club seit Monaten in die Länge zieht, war es nur eine Frage der Zeit, bis andere Vereine konkret werden. Ob das Interesse allerdings so groß ist, um der Aussage von Wolfs Berater gerecht zu werden? Wolfgang Vöge hatte mehrfach vom „letzten großen Vertrag in seiner Karriere” gesprochen. Laut „Express” soll der Deutsch-Russe „von einer Million Euro netto pro Jahr träumen”.


Club-Manager Martin Bader „bleibt dabei, dass wir ihm ein gutes und seriöses Angebot gemacht haben”. Zwar nicht zu den nach dem Pokalsieg 2007 ausgehandelten, sehr üppigen Konditionen, aber eines, das garantiert: Bringt Wolf Leistung und kommt zu so vielen Einsätzen wie in dieser Saison (inklusive DFB-Pokal 34 Spiele), würden sich Abstriche kaum bemerkbar machen. Bader trocken über eine mögliche Nachbesserung: „Liebhaberei werden wir nicht betreiben.” Definitiv kein Thema sind die für Wolf vor Monaten geknüpften Kontakte nach Russland.

 

Bader über Ekici: "Kaufen können wir ihn nicht"


Auch Mehmet Ekici ist nicht im sozialistischen Osten, sondern im hohen Norden Deutschlands begehrt. Sowohl Bremen als auch der HSV mit dem vormaligen Club-Aufstiegshelfer Michael Oenning als Trainer buhlen um die Kunst der Bayern-Leihgabe. „Dass andere Vereine mit auf den Zug springen, ist legitim”, sagt Bader: „Für uns hat sich nichts geändert.”


Längst hat er mit seinem Münchner Kollegen Christian Nerlinger vereinbart, eine Verlängerung des Leihgeschäfts „nach der Saison zu besprechen. Auch bei Ekici haben wir unser Angebot abgegeben”. Dennoch weiß der Manager: „Wenn ,Memo’ unbedingt nach Bremen gehen möchte, dann können wir uns abstrampeln, wie wir wollen. Es ist klar: Kaufen können wir ihn nicht.” Neben der Verpflichtung von Stürmer Tomas Pekhart, der FK Jablonec kassiert dem Vernehmen nach 1,5 Millionen Euro, ist beim Club mit keiner siebenstelligen Ausgabe mehr zu rechnen.

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