SpVgg: Seeschlacht auf der Wiesent

„Team-Building“ a la Kleeblatt in der Fränkischen Schweiz: Klettern, Orientierungslauf – und ein versenktes Trainer-Gespann. Büskens sucht„mehr Leute, die Verantwortung übernehmen“
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Da ist noch alles im Lot im Trainer-Boot: Doch kurze Zeit später fanden sich  Mike Büskens und Mirko Reichel (vorne) in den Fluten der Wiesent wieder.
Wolfgang Zink Da ist noch alles im Lot im Trainer-Boot: Doch kurze Zeit später fanden sich Mike Büskens und Mirko Reichel (vorne) in den Fluten der Wiesent wieder.

„Team-Building“ à la Kleeblatt in der Fränkischen Schweiz: Klettern, Orientierungslauf – und ein versenktes Trainer-Gespann. Büskens sucht„mehr Leute, die Verantwortung übernehmen“

MUGGENDORF Die Zweitliga-Konkurrenz klotzt mit spektakulären Verpflichtungen. Etwa Hertha BSC mit Christian Lell vom FC Bayern. Greuther Fürth setzt auf bodenständige Gemeinsamkeit. Klettern, Orientierungslauf über 20 Kilometer und Kajakfahren auf der Wiesent in der Fränkischen Schweiz - zwei Tage „Team-Building“ unter dem Motto „Grenzen überwinden.“

"Es ging um Vertrauen und Verlässlichkeit"

„Dabei ging es um Vertrauen und Verlässlichkeit“, so Trainer Mike Büskens, der schon im April diesen Event ohne Ball ausgeheckt hatte. „Es waren Aufgaben dabei, wo das Team verstärkt mit dem Kopf arbeiten und nach Lösungen suchen musste, so ist es ja auch auf dem Spielfeld“, ergänzt Manager Rachid Azzouzi. Wichtig war Büskens, zu sehen, wer in Grenzsituationen bereit ist, über den Schatten zu springen, wer Verantwortung übernimmt.

"Auf meiner Agenda nicht an erster Stelle"

Da drängst sich unweigerlich die Frage nach dem künftigen Kapitän auf: Marino Biliskov wie bisher? Oder ein anderer? „Dieses Thema steht bei meiner Agenda nicht an erster Stelle“, sagt der Trainer, denn: „Wir wollen uns in der neuen Saison steigern. Und da brauchen wir mehr Leute, die Verantwortung übernehmen.“

"Somalische Piraten" in der "Fränkischen"

Gaudi inklusive. Zusammen mit seinem Bootspartner, und Fitnesstrainer Axel Dörrfuß, zettelte „Bili“ eine Art Seeschlacht an, bei der das Trainer-Gespann Büskens und Mirko Reichel in der Wiesent „versenkt“ wurde. Als „somalische Piraten“ in der „Fränkischen“ glänzten Kim Falkenberg und insbesondere Christopher Nöthe, die alles zum Kentern brachten, was ihnen auf dem Wasser in die Quere kam. Spezialaufgabe: Reporter-Versenken. Volltreffer.

Zu Allagui: Schauen, was noch passiert"

Nicht abgehakt allerdings ist weiter die Diskussion um die Zukunft von Sami Allagui (24), der seit Sonntag wieder zurück aus Tunesien ist. Ein Restrisiko für Fürth bleibt, wie Büskens weiß: „Ich kann junge Leute verstehen, die von der Bundesliga träumen und hoffen, dass sie dort unterkommen. Schauen wir, was noch passiert.“ Die Transferfrist endet am 31.August. Matthias Hertlein

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