Schröck: Erst die Hochzeit, dann kommen die Hanteln

Fürths Vize-Kapitän macht nicht wirklich Urlaub. Sogar die Flitterwochen fallen aus, denn: „Ich muss mich für die neue Saison sportlich auf einen angemessenen Stand bringen.” Rätseln um Rahn
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Normalerweise immer für ein Späßchen zu haben, aber jetzt, in der Sommerpause, wird’s für Stephan Schröck richtig ernst.
Wolfgang Zink Normalerweise immer für ein Späßchen zu haben, aber jetzt, in der Sommerpause, wird’s für Stephan Schröck richtig ernst.

FÜRTH Bei Familie Büskens lässt Vater Mike, Trainer der Greuther Fürther, Frau und Kinder entscheiden, wohin es im Urlaub geht. Der scheidende SpVgg-Verteidiger Kim Falkenberg, der nach Aachen wechselt, hat am 18.und 19. Mai in Düsseldorf Seminare zwecks Prüfungsvorbereitung. Er absolviert ein Fernstudium zum Sportmanager.

Die Flitterwochen fallen aus

Und Fürths Vize-Kapitän Stephan Schröck hat in der Sommerpause, Trainingsauftakt ist am 6.Juni, etwas ganz Besonderes vor. Nächste Woche heiratet er Freundin Pinar in Schweinfurt standesamtlich, am 28.Mai in Würzburg kirchlich. „Gott sei Dank muss ich mich da um nichts kümmern. Ich habe ja eine Frau, die alles organisiert. Ich komme zur Hochzeit hin und gehe wieder”, flachst er.
Die Hochzeitsreise fällt allerdings aus. „Wir hatten zwar eine Einladung auf die Philippinen, aber wegen sechs Tagen lohnt sich die Reise nicht.” Stattdessen steht für ihn Fitnesstraining auf dem Plan. „Schröcki”: „Ich muss mich sportlich für die neue Saison auf einen angemessenen Stand bringen.”

Auf die Schiedsrichter hat Schröck immer noch "einen Hals"


Der Rückblick auf die abgelaufene Saison treibt dem 24-Jährigen noch Tränen in die Augen. Sein Zorn gilt den Schiedsrichtern. „Ich habe immer noch einen Hals auf sie, weil sie anderen Mannschaften viele Punkte ermöglicht haben. Wenn ich mich dazu äußern würde, könnte es sein, dass ich ein Monatsgehalt an den DFB überweisen müsste.” Und einmal in Rage, giftet er weiter: „Wenn ich sage, die Mannschaften vor uns hätten sich das alles hart erarbeitet, dann wäre das glatt gelogen. Wir hatten in dieser Saison einfach kein Glück, sondern nur Pech.”
Zudem schmerzen ihn die Abgänge. „Der Weggang von Aleksic ist nicht leicht zu kompensieren. Fürth kann Alex nicht bezahlen, oder wir schmeißen dafür drei Spieler raus. Auch Nico Müller hinterlässt eine Riesenlücke, ebenso Leo Haas und Kim Falkenberg, auch Christian Rahn, der mit seiner Erfahrung für den Teamgeist sehr wichtig war.”

Rätselraten wegen Walke und Rahn

Hoppla, weiß der Vize-Kapitän etwa mehr? Bei der offiziellen Verabschiedung am Montag fehlten Christian Rahn und Alexander Walke (AZ berichtete). Bleiben die beiden doch? Weg sind, aber nur zur Nationalmannschaft, Johannes Geis, der mit der U18 heute in Aalen auf Österreich trifft, und Felix Klaus, der seit Montag in Potsdam einen U19-Lehrgang absolviert.

Matthias Hertlein

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