Ottl: Bayern sind gesprächsbereit

Club-Präsident Schäfer verrät: „Wenn Andi in München wenig Chancen sieht, sind wir die erste Adresse.“ Allerdings ist die Finanzierung noch völlig offen – auch, weil Charisteas nicht weg will
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Zurück am alten Arbeitsplatz: Gestern nahm Andreas Ottl (3.v.r.), hier neben Hamit Altintop und Daniel van Buyten, das Training bei den Bayern wieder auf.
dpa Zurück am alten Arbeitsplatz: Gestern nahm Andreas Ottl (3.v.r.), hier neben Hamit Altintop und Daniel van Buyten, das Training bei den Bayern wieder auf.

Club-Präsident Schäfer verrät: „Wenn Andi in München wenig Chancen sieht, sind wir die erste Adresse.“ Allerdings ist die Finanzierung noch völlig offen – auch, weil Charisteas nicht weg will

NÜRNBERG Gute Nachrichten von Club-Präsident Franz Schäfer: „Wir liegen mit unseren Transfers voll im Plan. Zum Saisonstart werden wir eine eingespielte Mannschaft haben“, freut sich der 73-Jährige über das flotte Arbeitstempo von Manager Martin Bader.

Mit Jens Hegeler, der für zwei Jahre von Bayer Leverkusen ausgeliehen werden soll (AZ berichtete), ist die vorletzte Planstelle in Dieter Heckings Kader geschlossen. Nur Teil zwei der Doppel-Sechs in Person von Andreas Ottl lässt noch auf sich warten.

Ottls Chancen auf einen Stammplatz bei Bayern sind gering

Bei den Bayern musste der 25-Jährige, der in der Rückrunde als Mittelfeldstratege das Club-Spiel merklich stabilisiert hatte, gestern zum Trainingsstart an der Säbener Straße antreten. Als einer von wenigen. Trainer Louis van Gaal steht aktuell, dank der 13 WM-Fahrer der Bayern, nur ein Rumpf-Team zur Verfügung. Sind alle Nationalspieler wieder da, schwinden Ottls Chancen auf einem Stammplatz im Bayern-Ensemble. Mit Bastian Schweinsteiger, Mark van Bommel und Anatoli Timostschuk hat er drei Nationalspieler vor sich.

Charisteas-Berater: "Wir lassen uns nicht unter Druck setzen"

Genau deshalb macht sich Schäfer Hoffnung, dass Ottl nach Nürnberg zurückkehrt. „Bayern hat uns signalisiert: Wenn Andi wenig Chancensieht, sind wir die erste Adresse.“ Schäfer glaubt an ein weiteres Leihgeschäft. „Denn Andi wird Bayern nicht komplett verlassen.“ Aber Ottls Vertrag in München läuft nur bis 2011. Um also eine Ablöse und das Gehalt für den gebürtigen Münchner zu stemmen, müsste der Club einen Großverdiener wie Angelos Charisteas (1,7 Millionen Euro pro Jahr) verkaufen. Leider verriet dessen Berater Paul Koutsoliakis im „kicker“, dass Harrys Bereitschaft diesbezüglich nicht allzu ausgeprägt ist: „Wir lassen uns nicht unter Druck setzen. Nur wenn sich etwas Sinnvolles in einer konkurrenzfähigen Liga ergibt, wird er wechseln.“ Also eher nicht. kk

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