Obacht, Club: Bayer ist scharf auf Gündogan!

Leverkusener suchen nach Ersatz für den Bayern-Rückkehrer Toni Kroos. Neu beim 1. FCN: Israels U21-Nationalspieler Almog Cohen, ein defensiver Mittelfeldmann
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Wer gegen den FC Bayern trifft, ist für Bayer Leverkusen immer interessant: Ilkay Gündogan nach seinem Tor zum 1:1 gegen die Münchner.
Wolfgang Zink Wer gegen den FC Bayern trifft, ist für Bayer Leverkusen immer interessant: Ilkay Gündogan nach seinem Tor zum 1:1 gegen die Münchner.

Leverkusener suchen nach Ersatz für den Bayern-Rückkehrer Toni Kroos. Neu beim 1. FCN: Israels U21-Nationalspieler Almog Cohen, ein defensiver Mittelfeldmann

NÜRNBERG Der Großteil der Liga-Konkurrenz tut sich deutlich leichter in Sachen Zu- und Abgänge für kommende Saison als das Club-Trio Martin Bader, Dieter Hecking und Christian Möckel. Manager, Trainer und der aus Hoffenheim zum 1. April verpflichte Chefscout müssen zweigleisig denken: Plan A für Liga eins, Plan B für Liga zwei. Und: Beide Varianten hängen eng von den Begierden anderer Vereine nach Verstärkungen aus dem FCN-Lager ab.

Möckel: "Ich gehe davon aus, dass er bleibt"

So serviert der „kicker“ Neues aus der Gerüchteküche. Auf Rückrunden-Shootingstar Ilkay Gündogan (Vertrag beim Club bis 2012) ist angeblich Bayer Leverkusen scharf. Als Ersatz für Bayern-Leihgabe Toni Kroos, der zu den Münchnern zurückkehren muss. Für den erst 19-jährigen Gündogan sicher eine verlockende Option. Allerdings könnte eine Arbeitsstelle bei einem Top-Team wie Leverkusen aufgrund der höheren Belastung (internationale Einsätze) zum Bumerang in der Entwicklung des Spielmachers werden. Sportlich wie privat: Schließlich wiederholt er nach seinem Wechsel von Bochums A-Junioren im Januar 2009 derzeit das 12. Schuljahr an der Bertolt-Brecht-Schule in Langwasser auf dem Weg zum Abitur. Noch ’ne freiwillige Ehrenrunde? Nahezu undenkbar.

„Ich gehe davon aus, dass er bleibt“, sagt Möckel, Späher und Berater der sportlichen Leitung in Personalunion. Einschränkung: „Außer, es kommt ein exorbitantes Angebot. Wir können es uns nämlich nicht leisten, Geld zu verbrennen. Auch wenn der sportliche Verlust groß wäre.“

Israeli Cohen kostet den Club 200.000 Euro

Um den Club, egal welche Position oder Namen es betrifft, personell aufzurüsten, reißt Möckel „viele Kilometer in In-und Ausland bei Nachwuchs- und Profispielen“ herunter. „Wir halten die Augen offen“, versichert Möckel. „Wir haben noch einige offene Fragezeichen zu beantworten.“ Auch, aber nicht nur nach Ligazugehörigkeit in der Saison 2010/11.

Ein Neuzugang kann indes vermeldet werden: Almog Cohen (21), israelischer U21-Kicker, erhält einen Dreijahresvertrag. Nachdem sich Bader nach zähem Ringen um die Ausbildungsentschädigung für den defensiven Mittelfeldmann mit Vertretern von Maccabi Netanya einigen konnte. Angeblich sind 200.000 Euro Ablöse fällig.Markus Löser

Mehr über den Club und die große Typisierungs-Aktion beim Heimspiel gegen Wolfsburg lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Mittwoch, 7. April.

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