Nürnberg: Oennings Bitte an die Fans - Habt Geduld

Der Club-Trainer hofft, „dass sich die Leute von der hohen Erwartungshaltung lösen.“ Denn: „Unser Ziel ist es, am Ende Platz 15 zu erreichen“
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Habt Geduld mit uns gegen Bremen:  Co-Trainer Armin Reutershahn und Chef-Coach Michael Oenning setzen auf die Unterstützung von den Rängen.
firo/AK Habt Geduld mit uns gegen Bremen: Co-Trainer Armin Reutershahn und Chef-Coach Michael Oenning setzen auf die Unterstützung von den Rängen.

Der Club-Trainer hofft, „dass sich die Leute von der hohen Erwartungshaltung lösen.“ Denn: „Unser Ziel ist es, am Ende Platz 15 zu erreichen“

NÜRNBERG Club-Trainer Michael Oenning beurteilt die Lage in der Liga realistisch, hat dabei aber ein Problem. „Unser Ziel ist es, am Ende Platz 15 zu erreichen. Leider ist diese Botschaft bislang nicht bei allen angekommen.“

Oenning bittet Fans um Geduld

Deshalb bittet Oenning vor der eigentlich unlösbaren Aufgabe am Samstag gegen Bremen vor allem die Fans um Verständnis. „Die Leute sollten sich von der hohen Erwartungshaltung lösen, die seit vielen Jahren in Nürnberg herrscht. Das ist doch bisher immer schief gegangen.“

Oenning wünscht sich, dass die Anhängerschar die, zugegeben spärlichen, Erfolgserlebnisse genießt und bei Nichtgelingen Verständnis und Geduld aufbringt. Angesichts der Ausgangslage Oennings, der Woche für Woche mit seinem Talent-Kollektiv gegen die Liga-Hochkaräter antritt, nachvollziehbar.

Bremen gespickt mit Nationalspielern

Die Bremer kommen mit Keeper Tim Wiese (Nationaltorwart), der Viererkette mit Clemens Fritz (Nationalspieler), Per Mertesacker (Nationalspieler), Naldo (im erweiterten Kader Brasiliens) und Sebastian Boenisch (U21-Nationalspieler). Im Mittelfeld regiert Thorsten Frings (79 Länderspiele), an seiner Seite werkeln die Nationalspieler Tim Borowski und Mesut Özil so wie der er Ex-U21-Auswahlspieler Aaron Hunt. Die Nationalspieler Marko Marin und Markus Rosenberg stürmen für Werder.

Der Club stellt der Bremer Offensiv-Abteilung Routinier Raphael Schäfer, die Liga-Frischlinge Harvard Nordtveit, Dennis Diekmeier und Dominic Maroh sowie die immerhin Bundesliga-erfahrenen Andy Wolf und Javier Pinola dagegen. Dazu kommen mit Peer Kluge und Marek Mintal noch zwei, die die Bundesliga schon länger kennen, während Mike Frantz und Albert Bunjaku neu im Oberhaus sind. Christian Eigler hat zwei Jahre Erstliga-Erfahrung mit Bielefeld vorzuweisen.

Saisonziel seit Beginn an klar: Platz 15

Zwei Welten, die da aufein-andertreffen, und deshalb redet Oenning schon seit Saisonbeginn vom Saisonziel Platz 15. Im Einklang mit Raphael Schäfer. Der sagt: „Mit dieser, unserer Mannschaft geht es nur darum, drei andere Vereine hinter uns zu lassen.“

Leider hat der Club gegen zwei Kandidaten, die er zurücklassen könnte, seine Heimspiele verloren – 0:2 gegen Hannover, 0:1 gegen Bochum. Auch das hat Oenning verkraftet. Sein Credo: „Warum sollen wir die Punkte nicht anderweitig holen? Warum können wir nicht mal vier Spiele in Folge gewinnen?“ Beim 3:0-Sieg gegen Hertha BSC und anfangs in Hoffenheim, trotz der letztlichen 0:3-Niederlage, hat er „gute Ansätze“ bei seiner Mannschaft gesehen, wird deshalb weitgehend an der Formation festhalten. „Es gibt keinen Anlass, groß etwas zu ändern“, meint Oenning. Seine Hoffnung ist, dass sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel weiter entwickelt, besser in der Liga zurecht findet. Dazu kann auch die eine oder andere Lehrstunde beitragen. Gegen Werder könnte es wieder eine geben. ERG

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