Krisengipfel: Wer ist der anonyme Geldgeber?

FCN-Handballerinas dürfen hoffen: Laufende Saison scheint gesichert. 34:23-Kantersieg.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Zukunftssicherung vertagt: Nürnbergs Sportbürgermeister Horst Förther (links) im Gespräch  mit Handball-Boss Achim Klamroth vor der gestrigen Krisensitzung. Heute steht ein OB-Termin an.
JüRa/Zink Zukunftssicherung vertagt: Nürnbergs Sportbürgermeister Horst Förther (links) im Gespräch mit Handball-Boss Achim Klamroth vor der gestrigen Krisensitzung. Heute steht ein OB-Termin an.

FCN-Handballerinas dürfen hoffen: Laufende Saison scheint gesichert. 34:23-Kantersieg.

NÜRNBERG Vor dem gestrigen Bundesliga-Duell der Club-Handballerinas gegen FA Göppingen sollten die Weichen für eine finanziell solidere Zukunft gestellt werden. FCN-Präsident Achim Klamroth hatte angesichts von allein für die laufende Saison fehlenden 80000 Euro die bestehenden Sponsoren, potenzielle neue Geldgeber und Lokal-Politiker verschiedenster Couleur zum Krisengipfel eingeladen. Fazit der gut einstündigen Unterredung in der BBZ-Halle: das erfolgreiche Projekt Frauen-Handball steht weiter auf einem brüchigen Fundament.

"Unsere Aufgabe ist es, den Boden zu bereiten"

Während Gegner Göppingen gleich 100000 Euro Miese drücken, dafür die Kommune in Form eines zinslosen Darlehens einspringt, ist von der Stadt Nürnberg keine Unterstützung in Form von Barem zu erwarten. „Dafür gibt es in Sachen Profisport keine politische Mehrheit im Stadtrat“, berichtet Ronald Höfler, persönlicher Mitarbeiter von Sportbürgermeister Horst Förther. „Unsere Aufgabe ist es, den Boden zu bereiten, Hallen zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellen.“

34:23 - Handballerinas machten gegen Frisch Auf kräftig Werbung

Wobei: CSU-Stadtrat Kilian Sendner hat offensichtlich einen seriösen Sponsor an der Hand, der sich ein längerfristiges Engagement zumindest vorstellen könnte. „Zu Namen kann ich nichts sagen“, erklärte Klamroth. Schlusswort Höfler: „Es wäre tragisch, wenn eine so erfolgreiche Sportart keine finanziellen Unterstützer finden würde.“ Sportlich machten die Damen kräftig Werbung. Mit einem 34:23 (16:10)-Erfolg ließen die Handballerinas vor rund 1000 Zuschauern nichts anbrennen: Franziska Beck (8) und Ania Rösler (7/1) trafen am besten. Markus Löser

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren