Joker-Rolle für Neuzugang Aleksic

Fürths Trainer Büskens lobt seine beiden Nachverpflichtungen, sieht aber die Stammkräfte in bester Verfassung – und lässt sie gegen Aachen ran
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Hat nach seinem Fußbruch verbunden mit einem halben Jahr Pause noch Trainingsrückstand: Neuzugang Kevin Kampl.
Wolfgang Zink Hat nach seinem Fußbruch verbunden mit einem halben Jahr Pause noch Trainingsrückstand: Neuzugang Kevin Kampl.

Fürths Trainer Büskens lobt seine beiden Nachverpflichtungen, sieht aber die Stammkräfte in bester Verfassung – und lässt sie gegen Aachen ran

FÜRTH Die SpVgg Greuther Fürth ist nicht nur der Dino der Zweiten Liga, weil seit 1997 dabei, sondern auch alljährlich die Wundertüte. Keiner weiß, was drinsteckt, obwohl häufig Platz fünf dabei herausgekommen ist.

Aktuell ist die Wundertüte prall gefüllt: Sechs Punkte aus zwei Spielen, mit Asen Karaslavov (Zerrung) nur ein Ausfall, dafür aber jede Menge Talente im Angebot. „Prima“, findet dies Trainer Mike Büskens, „alles sehr positiv, ich bin froh, dass wir so viel Qualität haben.“ Weniger schön finden dies naturgemäß die so genannten Härtefälle, die zwar dicht an der Mannschaft dran, aber halt nicht drin sind.

"Wir haben auch eine gute Mischung"

„So ist Fußball“, sagt Manager Rachid Azzouzi nur zu dem Thema. Und Büskens listet leidenschaftlich auf, welche Prominenz bei anderen Vereinen so auf der Bank sitzt – vom 30 Millionen-Mann Mario Gomez bei den Bayern bis hin zu Nationalspieler Marko Marin, der in Bremen nicht immer erste Wahl ist.

Zurück ins Unterhaus. Gegen bislang strauchelnde Aachener, die mit einem Trainer-Neuling, Peter Hyballa (34), aber mit erst einem Zähler auf dem Konto kommen, sei laut Büskens durchaus Vorsicht geboten. „Die haben eine gute Mischung aus jungen und alten Spielern und betreiben, wie wir auch, viel Aufwand, sind dafür gegen Bochum nur nicht belohnt worden.“ Beim 2:2 sprang indes wenigstens ein Zähler heraus, zuletzt, beim 0:3 in Karlsruhe ging die Alemannia regelrecht unter.

Kampl hat noch Trainingsrückstand

Schwamm drüber, Büskens spricht viel lieber über seine zwei letzten Neuzugänge. Während der Ex-Leverkusener Kevin Kampl noch Trainingsrückstand hat, wäre der aus Genua gekommene Danijel Aleksic durchaus eine Option für Sonntag, denn: „Er ist fit und integriert“, erklärt Büskens. Der Haken für Aleksic, die beiden Stamm-Stürmer Christopher Nöthe und Dani Schahin haben bislang ebenfalls überzeugt, so dass Aleksic wohl zunächst nur die Jokerrolle zufällt. Wundertüte Fürth eben. ERG

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