Heult Andy Wolf bald mit den "Wölfen"?

VfL-Trainer Magath hat Bock auf den FCN-Kapitän – weil in Wolfsburg Innenverteidiger Mangelware sind. Am Geld dürfte der Wechsel des Ur-Cluberers dank der VW-Millionen nicht scheitern
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Ein grünes Leibchen hat er schon an – wenn auch noch im Club-Training: Gut möglich, dass Andy Wolf künftig auch in der Bundesliga in Wolfsburg-Grün kickt.
Wolfgang Zink Ein grünes Leibchen hat er schon an – wenn auch noch im Club-Training: Gut möglich, dass Andy Wolf künftig auch in der Bundesliga in Wolfsburg-Grün kickt.

NÜRNBERG „Beide Seiten prüfen Alternativen.” So lauteten bislang unisono die Kommentare zur Hängepartie um die Vertragsverlängerung von Kapitän Andy Wolf. Während man sich beim Club verständlicherweise im Bezug auf mögliche Ersatz-Kandidaten noch bedeckt hält, dringen nun immer mehr Vereine in den Vordergrund, die den 28-jährigen Ur-Cluberer, seit 14 Jahren beim FCN, gerne verpflichten wollen. Die Aufsteiger Hertha BSC Berlin und Augsburg wie auch der 1. FC Köln gehören dazu. Und nach AZ-Informationen hat neuerdings auch Wolfsburgs Trainer Felix Magath großes Interesse, den Nürnberger Leitwolf ins VfL-Rudel zu locken.

Besser: Magath hat sein Interesse lediglich erneuert. Denn zur Rückrunde der Wolfsburger Meister-Saison 2009 wollte der große Zampano den Club-Kapitän schon einmal in die VW-Stadt holen. Erste Kontakte wurden damals bereits geknüpft.

 

Magath braucht "definitiv noch einen Innenverteidiger"


Aus Magath-Sicht würde der Transfer auch heute wieder Sinn machen. Unter der Woche betonte der VfL-Coach: „Wir brauchen definitiv noch einen Innenverteidiger, denn nur mit drei Innenverteidigern in die neue Saison zu starten, wäre höchst riskant.” Zudem ist Wolf ablösefrei und hätte dort noch nicht mal allzu viel Konkurrenz zu fürchten. Denn das Verhältnis zwischen Magath und Arne Friedrich ist nachhaltig gestört. Der Nationalverteidiger wird, wie aus Wolfsburg zu hören ist, den VfL wohl verlassen. Der Däne Simon Kjär, vor der Saison für zwölf Millionen Euro aus Palermo gekommen, war bislang eher ein Sicherheitsrisiko statt der erhoffte Abwehr-Stabilisator. Bliebe noch Alexander Madlung, der diese Saison lediglich 18 Einsätze vorzuweisen hat und nur einen davon von Anfang an.
Was wiederum für Wolf die Geschichte interessant machen dürfte, ist die berühmte Geldfrage. Bislang der Knackpunkt in den Verhandlungen mit dem Club. Wolf würde zwar gerne am Valznerweiher bleiben, müsste dafür aber einen leistungsorientierten Vertrag akzeptieren. Da ist die VfL-Offerte natürlich verlockend. Denn Geld war ja bei den mit den VW-Millionen (aus-)gestopften „Wölfen” bekanntlich noch nie ein Thema.

Mehr über den Club, das Saisonfinale in Hannover, Trainer Heckings Bilanz und wie FCN-Youngster Wießmeier seinem Profi-Debüt entgegenfiebert, lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe Ihrer Abendzeitung.

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