Hecking sinnt auf Revanche, Büskens warnt

Pokalauslosung führt den Club nach Trier, die Fürther müssen nach Braunschweig
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„Das wird interessant“: Fürths Trainer Mike Büskens.
Wolfgang Zink „Das wird interessant“: Fürths Trainer Mike Büskens.

Pokalauslosung führt den Club nach Trier, die Fürther müssen nach Braunschweig

NÜRNBERG/FÜRTH Ausgerechnet Trier! Auf den ersten Blick scheint das Club-Los für die ersten Runde im DFB-Pokal durchaus machbar. FCN-Trainer Dieter Hecking wird sich in seinem Urlaub auf den Malediven jedoch nicht uneingeschränkt über den Regionalliga-Absteiger als Gegner gefreut haben. Denn beim Gedanken an die Eintracht werden bei dem 45-Jährigen unangenehme Erinnerungen wach.

"Unser Trainer kann ein Lied davon singen"

Unter Coach Mario Basler avancierten die Amateure von der Mosel in der letzten Pokalsaison zum Favoritenschreck. So musste Arminia Bielefeld dank einer 2:4-Pleite gegen Trier frühzeitig die Segel streichen, wie zuvor schon Hannover. Der 96-Trainer hieß damals noch Dieter Hecking. Und für ihn war das peinliche 1:3 der Anfang vom Ende: Nach zwei Erstliga-Spieltage trat er zurück. Klar, dass FCN-Manager Martin Bader nun fordert: „Wir wollen natürlich in die nächste Runde einziehen und werden den Gegner, wie immer, sehr ernst nehmen. Wir wissen, dass die Eintracht vergangenes Jahr im Pokal für Furore gesorgt hat. Unser Trainer kann ja ein Lied davon singen. Er hat noch etwas gutzumachen.“

Viel genützt haben den Trierern ihre Sensationssiege nicht. In Runde drei war nach einem 0:3 gegen Köln Schluss. Und wenig später musste auch Basler wegen anhaltender Erfolglosigkeit in der Liga den Hut nehmen. Den Absturz in die Oberliga konnten aber auch seine Nachfolger Reinhold Breu und der Ex-Fürther Roland Seitz nicht mehr aufhalten. Nun jubelt Trier über das neue Los. „Der 1. FC Nürnberg ist einer der ganz großen Traditionsvereine Deutschlands und wird viele Fans mitbringen“, sagt Eintracht-Manager Dirk Jacobs.

Fürther freuen sich auf Braunschweig

Weniger Freude herrscht in Fürth. Dank Glücksfee und Nationalspielerin Kim Kulig trifft die Mannschaft von Trainer Mike Büskens auf Eintracht Braunschweig. Die Eintracht hat nur knapp den Aufstieg in die Zweite Liga verpasst, deshalb warnt Büskens seine Profis eindringlich: „Das wird ein sehr interessanter Vergleich gegen einen ambitionierten Drittliga-Spitzenverein, der von vielen Fans unterstützt wird.“

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