Hecking: Keine Neuzugänge!

Der Club-Trainer vertraut seinem Team und schließt Nachkäufe im Winter nahezu aus. 230 Fans begleiteten den FCN gestern ins Trainingslager, wo vor allem an der Technik gefeilt werden soll
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Warmlaufen im Schnee, Vollgas im Süden: Beim Trainingsauftakt des Club ging’s gestern frostig zu. Ab heute siedelt der FCN-Tross im feinen „Rixos Premium“ in Belek – zwecks technischem Feinschliff.
Wolfgang Zink Warmlaufen im Schnee, Vollgas im Süden: Beim Trainingsauftakt des Club ging’s gestern frostig zu. Ab heute siedelt der FCN-Tross im feinen „Rixos Premium“ in Belek – zwecks technischem Feinschliff.

Der Club-Trainer vertraut seinem Team und schließt Nachkäufe im Winter nahezu aus. 230 Fans begleiteten den FCN gestern ins Trainingslager, wo vor allem an der Technik gefeilt werden soll

NÜRNBERG Wer eine leise Ahnung davon haben will, was den Club so besonders macht, der brauchte gestern Abend nur am Nürnberger Flughafen vorbeizuschauen. Sage und schreibe 230 Fans hatten sich am Airport versammelt, um von dort um 19.30 Uhr gemeinsam mit dem 36-köpfigen FCN-Tross nach Antalya abzuheben! Ein neuer Rekord – so viele Anhänger waren noch nie in einem Wintertrainingslager des Club dabei. Und das, obwohl in der Türkei bei durchschnittlich acht Grad und Dauerregen eher Herbstdepressionen statt Frühlingsgefühle aufkommen dürften.

"Wir werden vor allem an unseren Stärken arbeiten"

Club-Trainer Dieter Hecking ist die Wetterlage an der türkischen Riviera relativ egal. Er und seine 25 Schützlinge, die gestern einschließlich des fünf Mann starken Ärzte- und Physioteams sowie FCN-Manager Martin Bader den Flieger bestiegen, haben sich schließlich nicht zum Urlaub in den luxuriösen Fünf-Sterne-Tempel „Rixos Premium“ in Belek eingemietet.

Die Zeit bis zum Rückrunden-Auftakt am 15. Januar gegen Borussia Mönchengladbach ist knapp genug. „Wir werden in Belek deshalb vor allem an unseren Stärken arbeiten. Also unser kompaktes Spiel verfeinern“, beschreibt Hecking die Schwerpunkte des siebentägigen Trainingslagers bis zum 9. Januar.

Die Arbeit im konditionellen Bereich wird dagegen auf das Nötigste beschränkt. Bei einem Sieg im Nachholspiel gegen Offenbach (19. Januar) und dem damit verbundenen Einzug in Pokal-Viertelfinale droht der Mannschaft ein Auftakt-Marathon von fünf Spielen innerhalb von nur 15 Tagen. Hecking: „Wir müssen ein wenig dosieren, da uns ja hoffentlich zwei englische Wochen erwarten. Die Fitness-Arbeit müssen wir deshalb über die ganze Rückrunde strecken. Sonst besteht die Gefahr, dass man irgendwann in ein Loch fällt.“

"Wir müssen die 22 Punkte aus der Vorrunde möglichst wiederholen"

Trotz des möglichen Mammutprogramms will Hecking auf eine Blutauffrischung, sprich Wintertransfers, verzichten. Das Thema Neuzugänge ist schon so gut wie abgehakt: „Natürlich ist es unsere Pflicht, immer die Augen und Ohren offen zu halten. Aber ich gehe davon aus, dass nichts mehr passiert. Das habe ich meinen Jungs auch so gesagt. Warum sollten wir auch nachkaufen?“

Schließlich hat der bestehende Club-Kader mit 22 Punkten eines der besten Hinrundenergebnisse der letzten Jahre erzielt. Und der 46-Jährige Fußball-Lehrer traut seiner Mannschaft in der Rückrunde mindestens die gleiche Ausbeute zu. „Wir müssen versuchen, die 22 Punkte aus der Vorrunde möglichst zu wiederholen. Denn ich bin kein Freund davon zu sagen, uns reichen womöglich auch nur 15 weitere Punkte für den Klassenverbleib.“ Krischan Kaufmann

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