Hausgemachter Ersatz

Falls Dennis Diekmeier den Club doch verlassen sollte: Trainer Hecking hat „volles Vertrauen“ in Judt und Hegeler. Forbes hofft auf Chance
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„Wir brauchen keinen Ersatz für Diekmeier“: Club-Trainer Dieter Hecking vertraut für den Fall des Falles dem vorhandenen Personal.
bayernpress „Wir brauchen keinen Ersatz für Diekmeier“: Club-Trainer Dieter Hecking vertraut für den Fall des Falles dem vorhandenen Personal.

Falls Dennis Diekmeier den Club doch verlassen sollte: Trainer Hecking hat „volles Vertrauen“ in Judt und Hegeler. Forbes hofft auf Chance

NÜRNBERG Wenn Dieter Hecking klare Ansagen mit einem spitzbübischen Grinsen verbindet, kann die Stimmung beim Club trotz der zahlreichen Transfergerüchte, die derzeit am Valznerweiher herumwabern, so schlecht nicht sein. Während den Fans aktuell besonders das Thema Dennis Diekmeier, der unter anderem vom HSV umworben wird (AZ berichtete), unter den Nägeln brennt, bereitet dem FCN-Trainer ein möglicher Abgang seines Rechtsverteidigers keine schlaflosen Nächte. Hecking: „Wir brauchen keinen Ersatz für Dennis Diekmeier.“ Punkt – Ende der Durchsage.

"Wir haben genügend Alternativen"

Zum einen, „weil ich von ihm keine Signale habe, dass er weg will“. Und selbst wenn Dennis überraschend doch noch seinen Abflug machen, respektive auf den Schreibtisch von Manager Martin Bader ein Angebot flattern sollte, das zu gut ist, um es abzulehnen – von Vereinsseite sei man darauf bestens vorbereitet. Bader kann sich die Mühe sparen, schon mal vorab einen geeigneten Nachfolger für den Rechtsverteidiger zu suchen. Denn: „Wir haben genügend Alternativen“, stellt Hecking klar. „Ich habe volles Vertrauen in Juri Judt und Jens Hegeler.“

Judt hatte in der abgelaufenen Saison bereits öfters auf der rechten Abwehrseite ausgeholfen, beispielsweise beim 2:4 in Bremen, wo er sogar eine Torvorlage beisteuerte – und besonders während der Relegation gegen den FC Augsburg überzeugt. Der Ersatz des Ersatz, Jens Hegeler, ist zwar eigentlich für eine der zwei Planstellen im defensiven Mittelfeld eingeplant, könnte dank seiner Anlagen laut Hecking aber durchaus auch die rechte Seite beackern.

"Hier ist das Training viel härter als bei Hertha"

Wirklich nur dritte Wahl wäre Neuzugang Felicio Brown Forbes. Auch wenn dem ehemaligen Herthaner dies noch nicht so richtig bewusst zu sein scheint. Denn der Berliner mit costa-ricanischen Wurzeln verspricht sich von einem Diekmeier-Wechsel am meisten. „Klar würde ich dann versuchen, meine Chance zu nutzen“, hofft Felicio auf den nächsten Schritt.

Dagegen spricht, dass der 18-Jährige im Moment zwar bei den Profis mittrainieren darf, „vorerst aber für die U23 eingeplant ist“, erklärt Hecking. Zudem braucht Felicio, wie die ersten eineinhalb Wochen beim Club zeigen, auch noch ein wenig Zeit, um sich an die verschärfte Gangart bei den Profis zu gewöhnen. Er selbst gibt zu: „Hier ist das Training viel härter als bei Hertha BSC.“ Allerdings hat man ähnliche Aussagen seinerzeit auch schon von einem Dominic Maroh oder Mike Frantz gehört. Krischan Kaufmann

Mehr über den Club und das Testspiel gegen die Stadtauswahl Neumarkt lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Donnerstag, 15. Juli.

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