Harry, der Trainingsweltmeister

Charisteas gibt Vollgas beim freiwilligen Üben, hat aber rätselhafte Durchhänger im Spiel. Trainer Oenning: „Warum, weiß ich auch nicht“
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Legt sich im Training derzeit mächtig ins Zeug: Angelos "Harry" Charisteas, hier im Zweikampf gegen Dominik Reinhardt (rechts), scheint alles zu geben, um wieder in die Startelf zu rücken.
Wolfgang Zink Legt sich im Training derzeit mächtig ins Zeug: Angelos "Harry" Charisteas, hier im Zweikampf gegen Dominik Reinhardt (rechts), scheint alles zu geben, um wieder in die Startelf zu rücken.

Charisteas gibt Vollgas beim freiwilligen Üben, hat aber rätselhafte Durchhänger im Spiel. Trainer Oenning: „Warum, weiß ich auch nicht“

NÜRNBERG Dienstag, 10 Uhr am Valznerweiher: Der eisige Wind pfeift über den Trainingsplatz, die Kiebitze schlottern, die Club-Profis schwitzen. Keine Frage, die erste Übungseinheit nach dem „dämlichen“ (Christian Eigler) Last-Minute-Ausgleich in Osnabrück hätte auch durchaus als Strafarbeit durchgehen können – quasi Nachsitzen bei zweieinhalb Grad? Mitnichten. „Das war eine rein freiwillige Einheit heute“, betonte Trainer Michael Oenning hinterher. Und wirkte dabei sichtlich zufrieden.

Freiwilliges Training mit hoher Beteiligung

Kein Wunder. Nicht nur, dass bis auf Peter Perchtold, Peer Kluge, Mike Frantz, Mario Breska und die Verletzten Spiranovic, Boakye & Co. alle Mann pünktlich angetreten waren. Oenning: „Es freut mich, dass so viele gekommen sind.“ Auch die Einstellung, die seine Profis angesichts der eisigen Temperaturen an den Tag legten, war mehr als nur ordentlich. Im Mittelpunkt dabei: Angelos Charisteas. Ausgerechnet „Harry“, der sonst nur in der Nationalelf glänzt und nach seiner Einwechslung in Osnabrück 45 Minuten lang überhaupt nichts zu Stande brachte, hämmerte jetzt beim Torschuss-Training einen nach dem anderen rein. Eindrücke, die Oenning freuen, aber auch weiter rätseln lassen: „Ich weiß auch nicht, warum er heute gut trainiert, aber es dann auf dem Platz nicht zeigt.“

Ansonsten ist der Coach mit seinen Sorgenkindern jedoch recht zufrieden. Die Mannschaft zieht mit, „die Stimmung ist gut, jeder will spielen“, weiß Oenning, der zudem froh ist, „dass ein paar Typen dabei waren, die man lange nicht gesehen hat.“

Gygax verschiebt Comeback erneut

Gemeint war damit vor allem Daniel Gygax (Muskelfaserriss), der mit Athletik-Trainer Andreas Beck an seinem Comeback arbeitete. Bis zum Spiel gegen Rostock am Montag (20.15 Uhr) wird es noch nicht reichen. Aber auch ohne die Schweizer Allzweckwaffe hat Oenning beim heutigen Training (10 und 14.30 Uhr) wieder genügend Alternativen zur Verfügung. Schließlich heißt es ja neuerdings beim Club: Freiwillige vor. kk

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