Greuther Fürth: „Zurück in der Realität“

Während Fürths Präsident Hack die Pleite bei den Löwen relativ gelassen betrachtet, ist Trainer Möhlmann ziemlich sauer. „Ich hätte mir mehr Entschlossenheit von meinem Team gewünscht“
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Akrobat nicht nur schön, sondern auch erfolgreich: Löwe Benny Lauth überlistet Fürths Keeper Stephan Loboué mit einem raffiniertem Chip zum 2:0.
Fishing4 Akrobat nicht nur schön, sondern auch erfolgreich: Löwe Benny Lauth überlistet Fürths Keeper Stephan Loboué mit einem raffiniertem Chip zum 2:0.

Während Fürths Präsident Hack die Pleite bei den Löwen relativ gelassen betrachtet, ist Trainer Möhlmann ziemlich sauer. „Ich hätte mir mehr Entschlossenheit von meinem Team gewünscht“

FÜRTH/MÜNCHEN Zwei Tage lang war Fürths Präsident Helmut Hack zu seinem 60. Geburtstag reichlich beschenkt worden, doch das schönste nachträgliche Präsent, einen Sieg bei den Löwen, verweigerten ihm die Profis. Statt der erhoffter Punkte sah Hack bei den Münchner Löwen in der Allianz Arena beim 1:3 (0:0) die dritte Saisonniederlage der Kleeblättler - und gleichzeitig den Absturz ins Mittelfeld - und Mittelmaß.

„Wir sind in die Realität zurückgekehrt“, befand Hack gestern Mittag im heimischen Vestenbergsgreuth beim weiteren Auspacken der Geschenke, „ärgerlich und überflüssig. Das Spiel habe ich mir anders vorgestellt.“ Nicht nur er. Auch Trainer Benno Möhlmann.

Möhlmann hätte sich "mehr Entschlossenheit gewünscht"

„Ich hätte mir mehr Power und Entschlossenheit von meiner Mannschaft gewünscht. Es war nicht klar auszumachen, ob wir das Spiel gewinnen wollten.“ Eher nicht, der letzte Biss und Wille fehlte. Möhlmann nach der zweiten Pleite in Folge, erst das 2:4 gegen Bielefeld, jetzt das 1:3 bei den Löwen, leicht angesäuert: „Es gab in München weniger Positives als nach der Niederlage gegen Bielefeld zu vermelden .“

Die Sechziger begannen aggressiv aber ohne Durchschlagskraft, die Fürther mit vielen Stock- und Abspielfehlern beim Aufbau und eklatanten Schwächen beim Abschluss. Hätten die Franken ihre teils hochkarätigen Chancen genutzt, wären den Löwen schon zur Pause die Felle davon geschwommen: Youssef Mokhtari (10., 32.), Edgar Prib (30.) und Sami Allagui (41.) hatten die Führung mehrmals auf den Schlappen.

Haas: "Ich kann mich über mein Tor nicht freuen"

Eine Standardsituation, Ecke von Alexander Ludwig, kerniger Kopfball von José Holebas, brachte die überraschende Führung für die Löwen. Ein kurioses, aber gewolltes Zauber-Tor von Benjamin Lauth (74.) die Gäste endgültig auf die Verliererstraße. Das Aufbäumen in der Schlussphase und der Treffer von Leo Haas zum 1:2 („ich kann mich darüber nicht freuen“) waren nur ein Strohfeuer. Denn fast im Gegenzug fiel das 3:1. Haas war im Mittelfeld gefoult worden, Schiri Thorsten Kinhöfer übersah dies, nicht aber, dass Marco Caligiuri Aleksandar Ignowski am Strafraum-Eck legte. Ludwig versenkte den Elfer zum 3:1. Hacks Ausblick: „Jetzt müssen wir gegen Oberhausen die Punkte aufholen.“ Matthias Hertlein

Mehr über die SpVgg Greuther Fürth, die Einzelkritik und Rotsünder Mirko Hrgovic lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Montag, 14. September.

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