Glückliches Kleeblatt: Dank Haas und Grün in Runde zwei

Erste Pokalrunde: Mühsames 2:1 der Fürther im Nachsitzen bei Eintracht Braunschweig. „Der Unterschied war nicht so riesig“
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Fürther Jubeltraube nach dem 1:0: Torschütze Bernd Nehrig wird schier erdrückt.
Wolfgang Zink Fürther Jubeltraube nach dem 1:0: Torschütze Bernd Nehrig wird schier erdrückt.

Erste Pokalrunde: Mühsames 2:1 der Fürther im Nachsitzen bei Eintracht Braunschweig. „Der Unterschied war nicht so riesig“

FÜRTH/BRAUNSCHWEIG Torchancen hatten Seltenheitswert, die Ausbeute war dagegen optimal. Das Kleeblatt liebt es wirklich spannend im DFB-Pokal, speziell in der ersten Runde. Vor einem Jahr erlöste Sami Allagui mit seinem Tor zum 1:0 in der 120.Minute bei Wormatia Worms ganz Fußball-Fürth. Am Samstag war es Leo Haas, der mit tatkräftiger Unterstützung von Eintracht-Keeper Marian Petrovic den 2:1-Siegtreffer schaffte. In der 119.Minute!

"Ein leidenschaftliches Spiel"

„Es war ein leidenschaftliches Spiel vor einer fantastischen Kulisse. Von der Einstellung her kann ich vor der Mannschaft nur den Hut ziehen und wenn die Braunschweiger so weiterspielen, werden sie aufsteigen“, lobte SpVgg-Coach Mike Büskens seine Profis ebenso wie den Gegner.

Biliskov überraschend in der Startelf

Nach 90 Minuten stand die Partie 0:0. Fürths Stürmer Kingsley Onuegbu, zu Saisonbeginn aus Braunschweig gekommen, wurde an ehemaliger Wirkungsstätte neutral empfangen, nur wenige der knapp 17000 Fans pfiffen den 24-Jährigen aus. Und zur allgemeinen Überraschung vertraute Büskens Marino Biliskov als zweiten Innenverteidiger neben Thomas Kleine.

Bis zur Fürther Führung dauerte es 91 Minuten. Bernd Nehrig traf in den Torwinkel und lobte hinterher ebenfalls den Gegner: „Der Unterschied zwischen Braunschweig und uns ist nicht so riesig.“

Max Grün hielt Fürth im Spiel

In der Tat marschierte der Drittligist (drei Saisonspiele, drei Siege) 120 Minuten lang, kämpfte leidenschaftlich und die Fürther hatten ihre liebe Mühe. Aber auch Keeper Max Grün. Der bewahrte das Kleeblatt mehrmals vor einem Rückstand. „Das ist sein Job, aber das weiß Max selbst“, so Präsident Helmut Hack.

Grün konnte allerdings auch den Ausgleich durch Mathias Fetsch (106.) nicht verhindern. Als alle bereits mit einem Elfmeterschießen planten, traf Leo Haas. Glück für Haas und Fürth, dass Eintracht-Keeper Majan Petkovic das Schüsschen durch die Hosenträger rutschen ließ.

"Eine Runde weiter, mehr zählt nicht"

„Wir sind eine Runde weiter, alles andere zählt nicht mehr“, brachte es Hack auf den Punkt. Und: „Es war das erwartet schwere Spiel, der Sieg gut für die Psyche, für die Mannschaft, die Fans und für mich. Mit dem super Gefühl, wir sind weiter dabei, gehen wir in das Heimspiel zum Ligastart gegen den KSC am nächsten Sonntag.“

Die Badener dürften weniger gut drauf sein. Karlsruhe verlor das Pokalspiel beim FC Ingolstadt mit 0:2. M.H.

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