FCN: Stadt, Fans und Stimmung top

Für das Stuttgarter Sturmtalent Julian Schieber (21) ist der Club erste Wahl
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Der Club ist für ihn erste Wahl: Julian Schieber soll auf Leihbasis kommen.
Baumann/Augenklick Der Club ist für ihn erste Wahl: Julian Schieber soll auf Leihbasis kommen.

Für das Stuttgarter Sturmtalent Julian Schieber (21) ist der Club erste Wahl

NÜRNBERG/STUTTGART Verdächtig ruhig geht es derzeit am Valznerweiher zu. Spieler und Trainer haben den Maschinenraum längst in Richtung ihrer verdienten Ferien verlassen. Auf der FCN-Kommandobrücke wird dagegen in Person von Sportdirektor Martin Bader im Stillen, aber mit Hochdruck, an der Crew für die neue Bundesliga-Saison geschraubt. Verstärkungen für Abwehr, Mittelfeld und Angriff hatte Coach Dieter Hecking vor seiner Abreise auf den Wunschzettel geschrieben. Zumindest bei letzterer Position scheint Land in Sicht.

U21-Nationalspieler erster Neuzugang?

Läuft alles nach Plan, könnte bald mit dem Stuttgarter Sturm-Talent Julian Schieber der erste Neuzugang für die neue Saison anheuern. Der U21-Nationalspieler wurde zwar schon länger in der Gerüchteküche gehandelt, jetzt spricht der 21-Jährige aber erstmals Klartext: „Fix ist noch nichts. Aber der Club ist ein ganz heißer Kandidat, es wird sich in den nächsten Tagen entscheiden“, erklärte Julian gegenüber der AZ, die ihn während seines Urlaubs in der Baumschule seiner Eltern im schwäbischen Weissach erreichte. Auf der Liste hatten Bader & Co. den 1,86 Meter großen und 83 Kilo schweren Nachwuchs-Knipser (31 Erstligaspiele, drei Tore) schon seit Wochen. Allerdings habe sich der Kontakt, sagt Schieber, erst fünf Spieltage vor Saisonende intensiviert.

"Bin von Stadt, Fans und Stimmung begeistert"

Seitdem hat sich der Umworbene verstärkt mit dem Club beschäftigt – und festgestellt: „Von der Stadt, der Stimmung und den Fans bin ich begeistert.“ Zumal ihm auch die neuen Kollegen nicht ganz fremd sind. „Dennis Diekmeier kenne ich ja von der U21, ebenso wie Eric Maxim Choupo-Moting, aber der verlässt ja den Verein.“ Ihn könnte Schieber dann als Stoßstürmer ersetzen. Zutrauen würde er es sich. „Hauptsache, ich spiele!“

Schieber: Auch Feiburg und Kaiserslautern wollen ihn

Problem ist nur, dass der Club nicht als einziger um die Dienste des Angreifers buhlt. Neben Freiburg und Kaiserslautern haben auch Hertha Berlin und Greuther Fürth Interesse angemeldet. Für Stuttgarts Manager Horst Held kommt allerdings nur ein Leihgeschäft (ein Jahr) im Oberhaus in Frage. „Es wird auf zwei, drei Erstligisten hinauslaufen“ so Held. Schon weil es für sein Sturm-Juwel (Vertrag bis 2012) „darum geht, sich auf höchsten Niveau durchzusetzen und Spielpraxis zu bekommen.“

Dass die Schwaben dennoch grundsätzlich von Schiebers Qualitäten überzeugt sind, ist offentsichtlich. Denn eine Kaufoption für ihr Eigengewächs gibt’s nicht. K. Kaufmann

Mehr vom Club, das große Grand Hotel-Interview mit Trainer Dieter Hecking beispielsweise, lesen Sie in der Wochenend-Printausgabe Ihrer Abendzeitung

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