FCN: „Ich wollte nie weg“

Javier Pinola, Liebling der Club-Fans, fühlt sich mit seiner Familie in Nürnberg „sehr, sehr wohl“. Zunächst zählt für ihn nur der Klassenverbleib
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Erst in der Bundesliga bleiben, dann "in Ruhe mit Manager Martin Bader reden":Javier Pinola denkt nicht an einen Abschied aus Nürnberg.
Wolfgang Zink Erst in der Bundesliga bleiben, dann "in Ruhe mit Manager Martin Bader reden":Javier Pinola denkt nicht an einen Abschied aus Nürnberg.

Javier Pinola, Liebling der Club-Fans, fühlt sich mit seiner Familie in Nürnberg „sehr, sehr wohl“. Zunächst zählt für ihn nur der Klassenverbleib

NÜRNBERG Die Club-Fans verehren ihn ergriffen als „Fußball-Gott“ – Javier Pinola ist sich dieser außerordentlichen Wertschätzung voll bewusst. Obwohl – oder gerade weil – sein Vertrag ausläuft? Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der argentinische Giftzwerg beim 1.FC Köln ganz oben auf der Transferliste steht. Auch Leverkusen und der HSV dürften den 27-jährigen Linksverteidiger noch in ihren Unterlagen führen. Von italienischen Medien wird gar Lazio Rom ins Spiel gebracht. Heißt es nach dem Saisonfinale am 8. Mai für „Pino“ also: Alles neu macht der Mai?

"Ich habe nie gesagt, dass ich weg will"

„Ich habe nie gesagt, dass ich weg will“, erklärt Pinola im Interview mit CLUBtv. Wobei er derzeit nicht so viel an seinen Vertrag, sondern nur an den Club denkt. „Wir wollen die Klasse halten. Danach können mein Berater und ich in Ruhe mit Martin Bader reden.“ Der Manager hat bereits in der Winterpause versucht, dem Publikumsliebling eine vorzeitige Verlängerung um zwei Spielzeiten schmackhaft zu machen. „Wir haben seitdem auch ein paar Mal gesprochen“, sagt Pinola. Zur Unterschrift durchringen konnte er sich allerdings nicht.

"Wer Tore schießt, ist egal"

Was Pino in dieser Saison noch fehlt, das ist sein obligatorisches Tor. Bislang hat er noch in jeder Spielzeit seit seiner Ausleihe von Atletico Madrid im Sommer 2005 (im Folgejahr für 1,5 Millionen Euro Ablöse fix verpflichtet) für den Club getroffen. „Na ja, ich fühle mich derzeit sehr gut, deshalb habe ich es probiert“, sagt er nach seinen drei Fernschüssen beim 0:2 gegen Wolfsburg am letzten Sonntag. Zusatz: „Wer Tore schießt, ist egal. Hauptsache, wir holen drei Punkte.“ Was gegen den VfL nicht klappte, soll in Freiburg nachgeholt werden.

Zweite Liga? Nein danke!

„Wir werden im Training Gas geben, besitzen gute Chancen“, versichert Javier. Ein Sieg wäre ein großer Schritt aus der Abstiegszone. Und ein großer hinsichtlich Pinolas Bleiben. Denn auch kein Geheimnis ist: Er, seine Frau Mariella und die Söhne Luciano (3) und Juan Ignacio (vier Monate) fühlen sich „sehr, sehr wohl in Nürnberg“. Eine zweite Aktion „Pinola-muss-bleiben“ wie nach dem Abstieg 2008, als über 20000 Anhänger via Internet darum flehten, schließt er aus. „So was passiert nur ein Mal“, erklärt Pinola – und unterstreicht damit: Zweite Liga? Nein danke!

Markus Löser

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