Endlich wieder Hausmannskost

Erstes Tiger-Heimspiel seit dem 1. November heute gegen die „unberechenbaren“ Iserlohn Roosters. Manager Funk hofft wieder auf „über 5000 Fans“. Trainer Brockmann plagen Personalsorgen
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Am 1. November haben sie gemeinsam in der Arena gejubelt: Heute stehen hinter T.J. Kemp (rechts) und Eric Chouinard dicke Fragezeichen.
MaWi/Zink Am 1. November haben sie gemeinsam in der Arena gejubelt: Heute stehen hinter T.J. Kemp (rechts) und Eric Chouinard dicke Fragezeichen.

Erstes Tiger-Heimspiel seit dem 1. November heute gegen die „unberechenbaren“ Iserlohn Roosters. Manager Funk hofft wieder auf „über 5000 Fans“. Trainer Brockmann plagen Personalsorgen

NÜRNBERG Nein, die Gefahr besteht wohl nicht, dass sich die Thomas Sabo Ice Tigers heute Abend beim Spiel gegen die Iserlohn Roosters (19.30 Uhr) in ihrem Wohnzimmer verlaufen. Schließlich trainieren die Noris-Cracks ja nahezu täglich in der Arena Nürnberger Versicherung. Nur um DEL-Punkte hat der Tabellenzweite dort schon lange nicht mehr gekämpft. Das letzte Heimspiel datiert exakt vom 1. November und war mit einem 3:0-Sieg über die Mannheimer Adler noch dazu ausgesprochen erfolgreich.

Euphorie neu entfachen

5087 Tiger-Fans waren vor allem im zweiten Drittel völlig aus dem Häuschen, als Vitalij Aab, Brad Leeb und Eric Chouinard frühzeitig den Endstand herausschossen. Auf über 5000 Zuschauer hofft Lenz Funk auch heute. „In den letzten Heimspielen war ja richtig Euphorie da“, sagt der Tigers-Manager, kann sich aber den Zusatz nicht verkneifen: „Hoffentlich erinnern die sich Fans überhaupt noch an uns und haben registriert, dass wir wieder mal zu Hause spielen.“ Ein dreifach Hoch den Spielplan-Bastlern!

Auch Andreas Brockmann freut sich auf die Hausaufgabe. „Endlich mal keine Reise, vor eigenem Publikum zu spielen ist schon was anderes“, sagt der Tiger-Dompteur. Und: „Lang genug ist’s ja her.“ An etwaige Umstellungs-Probleme auf die Heimspiel-Atmosphäre bei seinem fahrenden Volk (weiter geht’s am Sonntag in Düsseldorf und am Dienstag in Hannover) glaubt Brockmann „eher nicht, wir haben genug andere Probleme.“

Disziplin oberstes Gebot

Personelle nämlich. Denn mit Kapitän Greg Leeb, der nach seiner Knieverletzung frühestens am kommenden Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, und Chouinard (Adduktoren-Probleme), mit bisher zehn Saisontreffern erfolgreichster Nürnberger Schütze, fallen gleich zwei Mittelstürmer aus, Björn Barta muss auf dieser Position aushelfen. Und beim gestrigen Training meldete sich auch noch Verteidiger T.J. Kemp mit Magen-Problemen ab.

Dicke Fragezeichen vor dem Spiel gegen die Roosters, einer „sehr gefährlichen, weil unberechenbaren Mannschaft“, wie Brockmann weiß. „Da müssen wir sehr diszipliniert spielen und Strafzeiten möglichst vermeiden.“ Auch weil Iserlohns Michael Wolf trifft und trifft – 15 Mal schon in dieser Saison, so oft wie kein anderer. Gerhard Schmid

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