Ein Duell auf Augenhöhe

Basket-Playoff: Artland war zuletzt stets nah an Bamberg dran, aber immer zweiter Sieger
| Werner Haala
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Brose-Coach Chris Fleming (re.) hofft gegen Quakenbrück auf einen weitere Gala-Vorstellung seines „Drachen-Töters“ Brian Roberts.
dpa Brose-Coach Chris Fleming (re.) hofft gegen Quakenbrück auf einen weitere Gala-Vorstellung seines „Drachen-Töters“ Brian Roberts.

BAMBERG Können die Brose Baskets im ersten Playoff-Halbfinale gegen die Artland Dragons (20 Uhr, live auf Sport1) ihre dominierende Rolle mit dem deutschen Pokaltriumph und einer Super-Serie von 35 Siegen in 37 Spielen fortsetzen?
Die Bamberger Bosse sind davon überzeugt. Manager Wolfgang Heyder: „Wir haben ein sehr gutes Team, sind eine verschworene Gemeinschaft und haben ein Heimspiel mehr. Das dürfte in der Serie letztlich den Ausschlag geben.” Trainer Chris Fleming sieht’s ähnlich: „Wir gehen ausgeruht in die Schlacht. Meine Spieler sind optimal vorbereitet. Sie wissen, worauf es ankommt.”

 

"Da ist noch eine Rechnung offen"


Dagegen wollen die Drachen am Thron des Titelverteidigers rütteln. „Da ist noch eine Rechnung offen”, behauptet Johannes Strasser in der „Neuen Osnabrücker Zeitung”, „wir sind mal dran”! Verständlich, dass in Quakenbrück Frust und Verzweiflung vorherrschen, was die Duelle gegen Bamberg angeht. Denn in den letzten fünf Begegnungen waren sie immer nah am Liga-Primus dran. Aber es reichte nie.
Zuletzt hatten sie im Pokal-Viertelfinale in der Verlängerung mit 93:101 das Nachsehen. Davor hatten sie in Bamberg im Oktober 2010 äußerst knapp mit 58:60 verloren. 1,8 Sekunden vor Schluss beendete damals der Bamberger Brian Roberts mit einem sagenhaften Dreier aus der Ecke jäh die Träume der Drachen. Traumatisch verlief auch der Dienstag, 26. Juni 2007 für die Dragons. Mit einem hauchdünnen 64:63 Erfolg im vierten Playoff-Finale stürmten die Oberfranken die Artland-Arena und wurden zum zweiten Mal Meister.

 

Schwerstarbeit für Broses Abwehrspezialisten Gavel und Goldsberry


In dem harten Fight zwischen dem dreifachen Pokalsieger und Meister aus der Domstadt und den Nordlichtern werden vermutlich drei Duelle entscheidend sein. Unter den Körben werden sich der 21-jährige, 2,15 Meter große Bamberger Shooting-Star Tibor Pleiß und der 2,08 Meter große, bullige Drachen-Center Darren Fenn duellieren. Auf den kleineren Position werden sich die Brose Baskets Abwehr-Spezialisten Anton Gavel und John Goldsberry liebevoll um die Artländer „Korbfabrik”, bestehend aus Tyrese Rice und Bryan Bailey, kümmern. Zuletzt gelangen Bailey beim 99:69 Sieg über Braunschweig 27 Punkte, darunter vier Dreier. Rice erzielte 22 Zähler. Deshalb sagt Bambergs Manager Wolfgang Heyder: „Wir müssen sie intensiv verteidigen und die gefährlichen Schnellangriffe sofort unterbinden."

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