Club-Stürmer Eigler: „Wir kämpfen für Wolf“

Der Freund des verletzten Club-Kapitäns spricht für die Mannschaft: „Wir werden in den restlichen Spielen für Andy alles geben“
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Will alles für den verletzten Kapitän und Kumpel Andy Wolf geben: Stürmer Christian Eigler.
Wolfgang Zink Will alles für den verletzten Kapitän und Kumpel Andy Wolf geben: Stürmer Christian Eigler.

Der Freund des verletzten Club-Kapitäns spricht für die Mannschaft: „Wir werden in den restlichen Spielen für Andy alles geben“

NÜRNBERG Kämpfen für Andy, siegen für den Aufstieg! So lautet die Devise nach der zweiten schweren Knieverletzung von Club-Kapitän Andreas Wolf binnen sieben Monaten. Erst ein Kreuzbandriss (August 2008), und jetzt beim 2:0 gegen Koblenz ein Meniskusriss – beides im rechten Knie.

Eigler für Oberhausen gesetzt

Eine „menschlicher Tragödie“, meinte Trainer Michael Oenning. Jüngst noch saßen die beiden werdenden Väter, Christian Eigler und eben Wolf, frohgelaunt in einer Eisdiele in Schwabach, genossen die ersten Sonnenstrahlen. Es ging um den Club, um Kinder und Familie – und den Aufstieg. Was man sich so unter Kumpels und Kollegen halt erzählt. Aber während Stürmer Eigler trotz seiner gestrigen „Fahrkarten“ im Training am Gründonnerstag (18 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen gesetzt ist, versucht Wolf nach seiner Knie-Operation am vergangenen Montag in Augsburg, das Malheur rasch wieder aus dem Kopf zu kriegen und schnellstmöglichst wieder auf die Beine zu kommen.

"Müssen Rückrunde ohne ihn erfolgreich durchbringen"

Die Athroskopie dauerte 45 Minuten. Heute schon soll Wolf mit seinem individuellen Reha-Programm beginnen. Unterstützt wird er von Physiotherapeut Ralf Scheuchl. Die mentale Unterstützung freilich kommt von den Teamkameraden. Stellvertretend für die Mannschaft äußerte sich Eigler: „Es ist bitter für uns, dass Andy fehlt. Es ist klar, dass er ein sehr wichtiger Mann für unsere Mannschaft ist. Aber jetzt müssen wir schauen, dass wir die Rückrunde ohne ihn erfolgreich durchbringen. Und die nötigen Punkte für unser großes Ziel sammeln.“

Und das heißt Aufstieg. Christian versprach dem Leid-Wolf: „Wir werden in Oberhausen und in den restlichen Spielen alles für Andy geben.“ Der verletzte Kapitän gar als zusätzliche Motivation auf dem Weg zurück in die Bundesliga? Eigler meint ja: „Deshalb müssen wir auch in Oberhausen fortfahren, wo wir zuletzt gegen Koblenz aufgehört haben.“

Dass Wolfs schwere Verletzung den Ansporn in der Mannschaft sogar noch verstärkt, davon ist auch Trainer Oenning überzeugt. „Ich denke schon, dass die Mannschaft etwas für Andy tun will. Es wäre nun natürlich am einfachsten, wenn wir weiterhin erfolgreich spielen würden.“

Schäfer: "In Oberhausen nachlegen"

So denkt auch Wolfs erneuter Vertreter als Kapitän, Torwart Raphael Schäfer: „Wir müssen in Oberhausen nachlegen und ein weiteres Ausrufezeichen setzen. Nur wenn wir Woche für Woche die Punkte einfahren, haben wir eine Chance, in der Tabelle nach oben zu kommen. Wir machen das für den Verein, für Wolfi – aber natürlich auch für uns alle.“M. Hertlein

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